Sonntag 18. August 2019

11. September 2015 - Nachrichten am Abend

Kommenden Monat beginnt der internationale Musik-Star Jennifer Rush ihre Tournee durch das südliche Afrika. Wie das Management bekannt gab, stehen auch zwei Konzerte in Windhoek auf dem Programm. So können namibische Fans Rushs beste Lieder, darunter den Megahit „The Power of Love“, am 6. und 7. November im Sportklub Windhoek genießen. Die Tournee markiert den 30. Jahrestag des Hits. Unter anderem singt Rush auch in zahlreichen südafrikanischen Städten sowie in Harare in Simbabwe.

Die Aussichten für die namibische Wirtschaft sind weiterhin positiv. Zu dieser Einschätzung kommt der leitende FNB Research and Development Manager Namene Kalili in einer schriftlichen Presseerklärung. Demnach tragen vor allem die verbesserte Infrastruktur und die gesteigerte Warenproduktion dazu bei, dass sich Namibia als zuverlässiges und effizientes Logistik-Drehkreuz in der Region etabliere. Wichtigster Handelspartner ist trotz wirtschaftlicher Probleme weiterhin China. Die Volksrepublik ist der größte Lieferant an Vorleistungsgütern, die in Namibia weiterverarbeitet werden.

Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei sind weiter gegen eine feste Quote zur Verteilung von Flüchtlingen. Deutschlands Außenminister Steinmeier hat sich mit seinen Amtskollegen aus den vier Ländern in Prag getroffen. Steinmeier warb dabei um Solidarität. Die Flüchtlingskrise sei die wahrscheinlich größte Herausforderung für die Europäische Union in ihrer Geschichte.

In Kuba können sich offenbar tausende Gefangene auf eine Amnestie freuen. Das berichtet eine kubanische Zeitung. Grund ist der Besuch von Papst Franziskus in gut einer Woche. Demnach will der Staatsrat der Karibikinsel insgesamt 3522 Häftlinge begnadigen. Bei der Entscheidung sollen u.a. Kriterien wie gute Führung oder der Gesundheitszustand der Gefangenen berücksichtigt werden. Auch bei früheren Papstbesuchen gab es auf Kuba schon Amnestien, die Größenordnung diesmal ist aber beispiellos.

Mehrere Staaten haben Interesse an den beiden französischen Mistral-Hubschrauberträgern geäußert, heißt es aus französischen Regierungskreisen. Hauptsächlich geht es dabei offenbar um Ägypten. Außerdem wollen wohl auch Kanada, Indien und Singapur die Schiffe haben. Russland hatte die beiden Träger 2011 für rund 1,2 Milliarden Euro in Frankreich bestellt. Wegen der Ukraine-Krise wurde der Deal aber abgesagt.

Die Lufthansa und die Vereinigung Cockpit sind nach dem gerichtlich gestoppten Pilotenstreik weiter zu Verhandlungen bereit. Eine Konzern-Sprecherin sagte heute, dass ein von der Gewerkschaft vorgeschlagener Termin geprüft werde. Grundsätzlich sei man für neue Gespräche. Am Mittwoch waren die streikenden Piloten durch eine Gerichtsentscheidung wieder zurück ins Cockpit gezwungen worden. Im Kern geht es bei dem Konflikt um die Ruhestands-Übergangsversorgung.

 


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