Sonntag 22. April 2018

12. April 2018 - Nachrichten am Abend

Die Ohorongo-Zementfabrik hat eine Überkapazität an Zement, da der Absatz aufgrund der Krise im Baugewerbe deutlich zurückgegangen sei. Man schaue sich nach neuen Märkten um, hieß es von Geschäftsführer Hans-Wilhelm Schütte. Angola und Botswana seien mögliche Absatzmärkte, wobei die Einfuhrkontrollen nach Angola besonders kompliziert und die Absatzmärkte in Botswana näher an Südafrika lägen. In Südafrika gibt ebenfalls Überkapazitäten an Zement. Auch Märkte in Westafrika und Ägypten könne man derzeit nicht gewinnbringend versorgen, betonte Schütte. – Ohorongo beschäftigt in seinem Werk bei Otavi fast 300 Menschen.

Das Namibische Rote Kreuz versorgt die Menschen in ländlichen Gebieten nun auch mit Wasser. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Spanischen Roten Kreuz wurden in den beiden Kavango-Regionen Bohrlöcher geschlagen und mit Solarpumpen versehen. Das Projekt, finanziert von der Europäischen Union in Namibia, habe 400.000 Namibia Dollar gekostet. Die EU habe sich Erneuerbaren Energien verschrieben und werde auch in Zukunft derartige Projekte finanzieren. Das Wasser der Bohrlöcher werde im aktuellen Fall vor allem auch für landwirtschaftliche Bewässerungsprojekte genutzt.

Frankreich hat nach den Worten von Präsident Macron Beweise dafür, dass die syrische Regierung Giftgas in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta eingesetzt hat. Er kündigt erneut eine Reaktion an - Details zu einem möglichen Militäreinsatz nannte Macron aber nicht. Zuvor hatte US-Präsident Trump seine Drohung, Raketen nach Syrien zu schicken, abgeschwächt. Kanzlerin Merkel sagte:

Im Fall Skripal hat eine Untersuchung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen kaum neue Erkenntnisse gebracht. Die Experten betätigten in ihrem Bericht lediglich Ergebnisse britischer Wissenschaftler, wonach es sich bei dem verwendeten Stoff um das Nervengift Nowitschok handelt. Woher es stammt, ist weiter unklar. Die Regierung in London ist überzeugt, dass Moskau hinter der Attacke auf den früheren Doppelagenten und dessen Tochter steckt. Russland wies eine Verantwortung erneut zurück.

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