Sonntag 22. Juli 2018

12. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Staatspräsident Hage Geingob hat in seiner “Rede zur Lage der Nation“ auch zur Herabstufung Namibias durch zwei führende Ratingagenturen im vergangenen Jahr Stellung bezogen. Man habe die Einstufung als „Ramsch“ bewusst in Kauf genommen, da man ausstehende Rechnungen begleichen wollte. Es sei deshalb notwendig gewesen viel Geld in die Hand zu nehmen. Hätte der Staat seine Rechnungen nicht beglichen, wäre der Schaden für die namibische Wirtschaft weitaus höher ausgefallen, sagte Geingob. Man habe dennoch das Verhältnis von Schulden zum BIP deutlich unter der Grenze von 60 Prozent halten können.

Aufgrund des anhaltend guten Niederschlages im Einzugsgebiet der Flüsse im Norden haben diese einen besonders hohen Wasserstand. Der Sambesi ist mit knapp 6,5 Meter örtlich bereits über die Ufer getreten. Der Okavango bei Rundu ist 6,22, bei Nkurenkuru knapp 4 Meter hoch. Alle Flüsse erhalten weiterhin starken Zulauf, so dass mit Überschwemmungen gerechnet werden muss. Ganz anders ist die Situation am Oranje im Süden. Hier ist der Wasserstand am Unterlauf extrem niedrig, weshalb Nutzer zum Wassersparen aufgerufen wurden. – Indessen hat der Naute-Damm sehr starken Zufluss erhalten und ist nun zu knapp 82 Prozent, gegenüber 72 Prozent vor drei Tagen, gefüllt.

Angesichts des Säbelrasselns im Syrien-Konflikt appelliert UN-Generalsekretär Guterres an den Sicherheitsrat. Die fünf ständigen Mitglieder - darunter die USA und Russland - müssten dafür sorgen, dass die Situation nicht außer Kontrolle gerate.

 

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