Mittwoch 17. Juli 2019

12. Januar 2017 - Nachrichten am Mittag

Der von der internationale Ratingagentur Moody’s geänderte Ausblick für Namibia auf „Negativ“ sei vor allem auf Finanzierungsorgen im Staatswesen zurückzuführen. Wie die Agentur nun im Detail erläuterte, spielen auch die schwächelnde Wirtschaft und die weiterhin hohe Abhängigkeit von Bodenschätzen zur Devisenbeschaffung eine Rolle. Namibia sei jedoch nicht schlechter als viele andere Staaten, denn es wurden insgesamt 19 Länder und Einrichtungen in der Region herabgestuft. Die Lage in Nigeria, Gabun, Mosambik und Südafrika sei jedoch deutlich prekärer. Namibia hält nun das Rating „Baa3 negativ“.

Vizepräsident Nickey Iyambo ist mit einer nigerianischen Delegation zusammengetroffen. Es ging vor allem um die anstehende Generalkonferenz der Afrikanischen Union Ende Januar in Äthiopien. Nigeria befinde sich auf afrikaweitem Werbefeldzug um Fatima Mohammed für die Position des AU-Kommissarin für Frieden und Sicherheit vorzustellen. Neben wichtigen Kommissarspositionen wird auch ein neuer Vorsitzender für die AU gewählt.

Trotz der geltenden Waffenruhe hat die syrische Luftwaffe nach Angaben von Aktivisten bei einem Luftangriff in der Provinz Aleppo mindestens sechs Zivilisten getötet. Wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, seien auch vier Kinder unter den Todesopfern. Weitere Menschen wurden demnach schwer verletzt.

Der US-Senat hat in einer neunstündigen Marathon-Sitzung dem künftigen US-Außenminister Rex Tillerson auf den Zahn gefühlt. Dabei teilte der ehemalige Chef des Ölkonzerns Exxon Mobile nicht alle Ansichten des designierten Präsidenten Donald Trump: So sprach sich der 64-Jährige unter anderem für eine harte Haltung gegenüber Moskau aus und bezeichnete Russlands Politik als gefährlich. Gleichzeitig lehnt Tillerson - anders als Trump - eine neue nukleare Aufrüstung der USA ab.

Nach der Einigung mit Volkswagen auf einen Vergleich räumen die US-Behörden im Abgasskandal weiter auf. Sechs hochrangige VW-Manager und -Angestellte werden wegen Betrugs angeklagt. Sie sollen unter anderem Beweismittel vernichtet haben. Im Rahmen eines Vergleichs mit dem US-Justizministerium zahlt der Autobauer umgerechnet gut vier Milliarden Euro - und entgeht so strafrechtlichen Ermittlungen.


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