Samstag 07. Dezember 2019

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12. Januar 2017 - Nachrichten am Morgen

Tausende Schüler haben zu Beginn des neuen Schuljahrs an den Regierungsschulen Namibias keinen Platz gefunden. Laut Allgemeiner Zeitung teilten viele Schulen in Windhoek gestern bereits am Eingangstor auf Schildern mit, dass sie keine Schüler mehr aufnehmen könnten. Das Bildungsministerium habe noch keine Zahlen nennen können. Laut Namibian stehen bereits rund 50 Zelte für provisorischen Unterricht bereit. Der Ansturm auf Schulen ist vor allem in der Region Khomas hoch, weil viele Menschen in der Hoffnung auf Arbeit nach Windhoek ziehen und das Niveau der Schulen dort als höher angesehen wird. Gestern war der erste Schultag nach den Ferien.

Die Leistung von Schülern der Klasse 12 bei den NSSC-Prüfungen in Namibia hat sich leicht verbessert. Das habe Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa gestern mitgeteilt, berichtet der Namibian. So hätten von 21.100 Vollzeit-Schülern fast 7.800 die Zulassung zur Universität in Namibia erhalten. Das seien 37 Prozent - gegenüber rund 30 Prozent im Vorjahr. Allerdings hatte die Rate 2014 bereits bei fast 39 Prozent gelegen. - Bei den rund 30.000 Teilzeit-Schülern, so die Ministerin laut Namibian, hätten sich die Ergebnisse jedoch verschlechtert. Mögliche Ursachen für die Entwicklungen nannte sie nicht.

Die Grundvoraussetzung für eine gute Schule ist Disziplin. Das habe die Leiterin des St. Boniface College in der Region Kavango Ost, Mary Yesudasan, gestern nach Bekanntgabe der Ergebnisse der NSSC-Prüfungen in Klasse 12 erklärt, berichtet der Namibian. Man könne die Disziplin an ihrer Schule militärisch nennen, aber diese militärische Disziplin funktioniere. - Das St. Boniface College hat bei den Prüfungen im Schulvergleich erneut mit Abstand am besten abgeschnitten. Laut Namibian landeten wie im Vorjahr neun Zwölftklässler des College unter den zehn besten Schülern im Land.

Bei seiner Anhörung im Senat hat der designierte US-Außenminister Tillerson in mehreren Punkten dem künftigen Präsidenten Trump widersprochen: etwa bei den Themen Klimaschutz und Freihandel vertrat er andere Standpunkte als Trump. Und anders als der bekannte sich Tillerson auch klar zu den US-Bündnisverpflichtungen in der NATO.

In den USA ist zum ersten Mal im neuen Jahr ein zum Tode Verurteilter Mörder hingerichtet worden. Der 48-Jährige starb im Bundesstaat Texas durch eine Giftspritze. Der Mann hatte im Zuge eines Drogengeschäfts zwei Männer umgebracht. Allgemein geht die Zahl der Hinrichtungen in den USA allerdings zurück. Im vergangenen Jahr wurden 20 Todesurteile vollstreckt.

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