Samstag 18. August 2018

12. Januar 2018 - Nachrichten am Morgen

Der Hilfsfonds für Studenten NSFAF unternimmt ernsthafte Schritte auf dem Weg aus seiner Finanzmisere. Man habe 77 Millionen Namibia Dollar an ausstehenden Rückzahlungen für Studenten-Darlehen eingetrieben, sagte NSFAF-Manager Olavi Hamwele gestern der Zeitung New Era. Dazu seien zwei Firmen zur Schuldeneintreibung beauftragt worden. Man erwarte, insgesamt knapp 700 Millionen Dollar eintreiben zu können. Das ist etwas mehr als ein Drittel der Summe nicht zurückgezahlter Studenten-Darlehen, die Ende vergangenen Jahres 1,8 Milliarden Dollar betrug. Hamwele hatte zuvor das neue Online-System zur Beantragung von Darlehen vorgestellt, das den Prozess der Bearbeitung beschleunigen und den nötigen Arbeitsaufwand reduzieren soll. Bisher wurden laut Hamwele 700.000 Dollar für Überstunden gezahlt.

Der Mann, der auf einer Farm bei Bethanien eine deutsche Touristin vergewaltigt hat, sollte hart bestraft werden. Die Staatsanwaltschaft habe zum Abschluss des Prozesses im Regionalgericht von Keetmanshoop 35 Jahre Haft gefordert, berichtet der Namibian. Der 32-Jährige hatte gestanden, am 31. Oktober vergangenen Jahres auf Farm Barby in das Gäste-Chalet eingedrungen zu sein und die 34-jährige mit der Nachttischlampe geschlagen und sie vergewaltigt zu haben. Er raubte dann Wertsachen und 600 Namibia Dollar Bargeld. Die Verteidigung bat um eine milde Strafe, weil ihr Mandant zur Tatzeit unter dem Einfluss von Drogen gestanden habe. Auch habe er sofort gestanden und dem Opfer damit eine Zeugenaussage erspart. Das Urteil soll heute fallen.

Der neue simbabwische Präsident Emmerson Mnangagwa kommt am Montag nach Namibia. Es handle sich um einen eintägigen Höflichkeitsbesuch, teilte das Präsidialbüro in Windhoek laut Presseagentur NAMPA gestern mit. Mnangagwa werde von Präsident Hage Geingob empfangen. In den Gesprächen gehe es um die weitere Kooperation beider Länder. Laut Mitteilung ist es die erste Auslandsreise Mnangagwas seit Antritt seines Amtes Ende November.

Die Wilden Pferde der Namib bei Aus werden aussterben, wenn das Umweltministerium nicht bald handelt. Davor hätten zwei engagierte Besitzer von Unterkünften der Gegend in einer Pressemitteilung gewarnt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Die Zahl der Pferde sei auf 51 Hengste und 35 Stuten gesunken, so Bernd Römer vom Bahnhof Hotel in Aus und Piet vom Lodge-Betrieb Klein-Aus Vista. Zwar stehe ein Treffen der Wild Horses Foundation und der Aus-Lüderitz Tourism & Business Action Group mit dem Umweltministerium bevor. Doch sei eine rasche Entscheidung nötig, da die Pferde trotz Fütterung weiterhin von der Dürre geschwächt und von Hyänen dezimiert würden. Römer und Swiegers wiesen laut AZ darauf hin, dass die Wilden Pferde zu den zehn großen Sehenswürdigkeiten Namibias gehören.

Der US-Einzelhandelsriese Walmart erhöht den Mindestlohn für seine mehr als eine Million Angestellten. Ab Februar gibt pro Stunde elf Dollar. Bislang zahlte der größte private Arbeitgeber der USA neun beziehungsweise zehn Dollar. Walmart begründete die Steigerung mit der jüngsten Steuerreform - sie sieht eine drastische Senkung der Unternehmensteuer vor. Zuvor hatten auch schon andere Unternehmen Lohnerhöhungen angekündigt. Kritiker bemängeln, dass durch die Steuerreform wohl eher die Manager noch mehr profitieren.

Minnie Mouse bekommt einen Stern auf Hollywoods "Walk of Fame". Die weltberühmte Walt Disney-Figur wird anlässlich ihres 90. Geburtstages mit der Plakette geehrt. Ihr Mäuse-Freund Mickey war schon eher dran: er ist seit 1978 auf der bekannten Straße in Los Angeles verewigt.


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