Montag 21. Januar 2019

12. Januar 2019 - Nachrichten am Mittag

Vieler der Regale in Supermärkten an der Küste sind bereits was tierische Lebensmittel angeht leer. Dies berichtet die Namib Times. Demnach müssten die Konsumenten aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Südafrika auf viele bekannte Produkte verzichten. So seien Milch, aber auch Käse und Wurst knapp. Generell sind alle Produkte mit tierischem Inhalt aus Südafrika betroffen. Dies schließt unter anderem auch Convenience-Food wie z.B. Tiefkühlpizza mit Schinken oder Salami ein. Da Namibia zu 70 Prozent Selbstversorger bei Rindfleisch, Hühnchen und Wildfleisch ist, müssen die Konsumenten aber nicht gänzlich auf tierische Produkte verzichten. Aus Windhoek wurden ähnliche Engpässe bisher noch nicht berichtet.

Simbabwe rutscht immer weiter in den wirtschaftlichen Abgrund. Der Großteil der Unternehmen im Land hat angekündigt die Türen zu schließen, wie das Finanzportal Fin24 berichtet. Demnach haben die Unternehmen nur noch Rohmaterialien für knapp einen Monat. Danach könne aufgrund der Devisenknappheit nichts mehr importiert und verarbeitet werden. Um die Wirtschaft noch irgendwie zu retten seien umgehende Freigaben von US-Dollar an die Unternehmen nötig, betonte der Präsident der Industrievereinigung Simbabwes. Erst am Dienstag hatte das zweitgrößte Schifffahrtsunternehmen der Welt, MSC, angekündigt keinerlei Waren mehr an Simbabwe zu liefern. Es seien Rechnung in Höhe von Millionen von US-Dollar offen.

In Buenos Aires haben tausende Argentinier gegen das Sparprogramm von Präsident Macri protestiert. Macri hatte staatliche Subventionen gekürzt, unter anderem für Energieversorger. Seit Beginn seiner Amtszeit sind die Preise für Strom und Gas auf mehr als das 20-fache gestiegen. Die Inflationsrate in Argentinien liegt bei rund 50 Prozent. Die Landeswährung Peso verlor im vergangenen Jahr rund die Hälfte ihres Wertes gegenüber dem Dollar. Dadurch wurden Importe deutlich teurer.


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