Sonntag 15. September 2019

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12. Juli 2019 - Nachrichten am Morgen

Eine Regierungskommission kommt zu dem vorläufigen Entschluss das eine chinesische Firma, die „Aviation Industry Corporation of China“ AVIC den Zuschlag für den Bau der Flughafenstrasse bekommen sollte. Der nächste Abschnitt der Flughafenstrasse umfasst die Strecke von Windhoek bis zur Abzweigung nach Dordabis. Die AVIC ist mit dem Gebot von 950 Millionen Namibia Dollar erheblich niedriger als das der Konkurrenten. Der Tender Prozess ist heftig umstritten da Korruptionsvorwürfe dem Vergabeprozess vorausgehen.  Dem Namibian zufolge setzt sich die Kommission aus den Vertretern von Finanzen, Nationaler Planungsbehörde und dem Transportwesen zusammen.

Einer ehemaligen Magistratsrichterin von Oshakati droht eine Haftstrafe, nachdem das Obergericht es als Erwiesen sah, das Sie gesetzeswidrig in 18 Fällen der Korruption- der Urkundenfälschung- des Amtsmissbrauchs und der Justizbehinderung gehandelt hat. Richter Nate Ndauendapo hat die vormalige Richterin Bestechungsgeld von Verkehrssündern entgegengenommen und im Gegenzug die Strafverfolgung vereitelt. Die Allgemeinen Zeitung führt aus das die Beschuldigte bis zuletzt Ihre Unschuld beteuerte- da diese Strafzettel defekt wären und von Ihr lediglich annulliert wurden. Ein verdeckter Ermittler hat schließlich die Magistratsrichterin überführt.

Die Mietpreise gingen Ende Mai landesweit um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Dies geht aus dem aktuellen First National Bank-Vermietungsindex hervor. Kautionen gingen gegenüber dem Vorjahr sogar um ein Fünftel zurück. So zeige der starke Rückgang der Kaution die Bereitschaft der Vermieter, hier Mietern entgegenzukommen um diese zu gewinnen und zu halten. Der Mietmarkt wird sich den Einschätzungen der FirstRand Namibia zufolge nur langsam erholen. Die wachstumsaussichten der Mieten seien weiterhin gedämpft da zu viele Unwägbarkeiten vorherrschten.

Dem Namibian zufolge haben kommunale Farmer den Korridor an der Omaruru – Kranzberg Eisenbahnlinie beweidet. Die Farmer berichteten das diese von der Namibischen Armee brutal zusammengeschlagen wurden. Angeblich sollen die Farmer Ihre Tiere zu nah an die Farm Etiro getrieben haben, auf der sich ein Luftwaffenstützpunkt der Armee befindet. Die kommunalen Farmer sollen zuvor von der Armee angeordnet worden sein, einen Mindestabstand von 50 Metern zum Grenzzaun einzuhalten. Die Farmer wiederum wiedersetzten sich der Anordnung da Sie Ihre Präsenz als legal und legitim empfanden. Daraufhin sollen diese, berichten Zufolge, von maskierten Soldaten attackiert worden sein.

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