Dienstag 19. März 2019

12. März 2019 - Nachrichten am Mittag

Die Meinungen zwischen westlichen Staaten und der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika SADC zum Thema Simbabwe gehen immer weiter auseinander. So steht die SADC laut einer letzten Erklärung in jeglicher Hinsicht hinter der aktuellen Politik des simbabwischen Präsidenten Emmerson Mnangagwa. Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa betonte, dass es keinen Grund mehr gäbe Simbabwe zu sanktionieren, da ein demokratischer Wandel stattgefunden habe. Unter anderem die Europäische Union und die USA sehen dies anders. So verlängerten die USA kürzlich die Sanktionen um ein Jahr. Die westlichen Staaten sind sich einig darin, dass es schwere Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe. Zuletzt sei dies bei der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten im Januar der Fall gewesen.

In Staatskrankenhäusern im Land wird aufgrund der finanziellen Engpässe in Zukunft auf Zwischenmahlzeiten für Patienten verzichtet. So erhalten diese laut dem Gesundheitsministerium weiterhin Frühstück, Mittag- und Abendessen. Die Verteilung von Tee und Kaffee drei Mal am Tag zwischen den Mahlzeiten entfällt hingegen. Die Neuerungen gelten ab 1. April. Laut dem Ministerium sei dies ein einfacher Weg Geld zu sparen, da dieses nicht die medizinische Behandlung von Patienten beeinflusse.


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