Dienstag 29. September 2020

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12. November 2018 - Nachrichten am Mittag

Das alte Flughafenterminal, dass seit Jahren nur noch für VIP-Gäste genutzt wird, soll Teil des kurzfristigen Ausbaus des Internationalen Flughafens Hosea Kutako werden. Dies berichtet die NBC unter Berufung auf die Flughafengesellschaft NAC. Demnach wurde ein hoch angesehenes namibisches Architekturbüro mit der Planung der knapp 245 Millionen Namibia Dollar teuren Maßnahme beauftragt. Mit dem Beginn der Umbauten wird für März 2019 gerechnet. Er soll binnen sechs Monaten abgeschlossen werden und die seit Jahren bestehenden Engpässe beseitigen. Es soll nicht zu Einschränkungen im laufenden Betrieb kommen, hieß es. - Der Flughafen war vor über 30 Jahren für lediglich 250.000 Passagiere im Jahr gebaut worden und muss nun knapp eine Million abfertigen.

Der staatliche Unterkunftsbetreiber NWR und die Gewerkschaft NAPWU können sich nicht auf eine Gehaltserhöhung einigen. Dies teilte NWR in einer Presseerklärung mit. Es drohen deshalb Streiks durch die Angestellten von NWR in allen staatlichen Unterkünften des Landes. Die Gewerkschaft hält weiterhin an ihrer Forderung von 12 Prozent mehr Gehalt fest. NWR beruft sich hingegen auf eine Anweisung des Ministeriums für Staatsunternehmen, wobei eine maximale Anpassung in Höhe der Inflation möglich sei. Diese beträgt aktuell um die 4 Prozent. Man halte aber weiterhin die Gesprächskanäle zur Gewerkschaft offen um mögliche Streiks zu verhindern, betonte die Geschäftsführerin von NWR.

Bei den Kämpfen um die jemenitische Hafenstadt Hodeida sind seit gestern fast 150 Menschen getötet worden, darunter auch sieben Zivilisten. Das teilten jemenitische Armeevertreter mit. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz, die die Regierungstruppen unterstützt, flog mehrere Luftangriffe gegen die Rebellen.

Deutschland übernimmt ab heute das Kommando über die EU-Ausbildungsmission in Mali. Zur Übergabe-Zeremonie ist auch Verteidigungsministerin von der Leyen angereist. Gestern hatte die Ministerin im Nachbarland Niger ein Bundeswehr-Camp eröffnet. Die dort stationierten Soldaten sind für die UN-Friedensmission in Mali im Einsatz. Ihr Ziel ist es, das Land zu stabilisieren und eine Machtübernahme durch Dschihadisten zu verhindern. Die Missionen der Vereinten Nationen und der Europäischen Union in Mali zählen zu den gefährlichsten der weltweiten Friedens- und Ausbildungsmissionen.

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