Dienstag 23. Oktober 2018

13. April 2018 - Nachrichten am Mittag

Der Kampf um die Anerkennung der ehemaligen SWATF/Koevoet-Mitglieder geht weiter. Der Vorsitzende und Gründer des „Namibia War Veteran Trusts“ rief seine Mitglieder dazu auf weiter gezielt die Anerkennung voranzutreiben. Diese Aussage kam, nachdem Staatspräsident Hage Geingob einmal mehr betonte, dass die Ex-Soldaten keine Anerkennung als Kriegsveteranen erhalten. Sie haben damit auch keinen Anspruch auf Einmalzahlungen und eine Veteranenpension. Eine unabhängige Umfrage im vergangenen Jahr hätte ergeben, dass der Großteil der Befragten eine Anerkennung begrüße. Die Soldaten der SWATF/Koevoet hätten gegen die Unabhängigkeit Namibias gekämpft und dafür einen Sold bezogen, sagte Geingob. Anders die Freiheitskämpfer, die kein Geld für den Kampf erhielten.

In Simbabwe schreiten die Planungen für Wahlen in diesem Jahr weiter voran. Experten hatten einen zu kurzen Zeitraum seit Machtübernahme durch Emmerson Mnangagwa bemängelt. Mnangagwa erteilte indessen dem Vorschlag einer Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten eine klare Absage. Sein wohl stärkster Rivale, Nelson Chamisa, hatte den Wunsch zu einer TV-Debatte geäußert, da er die Mängel in der Politik des Präsidenten offenlegen wolle. Gleichzeitig kündigte die Opposition einen Boykott von Wahlen an, sofern es nicht deutliche Änderungen im Wahlgesetz gibt.

Afrikanische Forscher warnen vor einem neuen Virus, der die Maniok-Pflanze befällt. Die Folge: verheerende Ernteausfälle. In ganz Afrika könnte die Pflanzenkrankheit zu Ernte-Einbußen von 90 bis 100 Prozent führen, das erklärten Wissenschaftler aus zwölf afrikanischen Staaten bei einer Konferenz in der Elfenbeinküste. Sie riefen die Regierungen auf, eine Strategie gegen das Virus zu entwickeln. Maniok ist in den meisten afrikanischen Staaten ein Grundnahrungsmittel - Afrika ist der weltweit größte Produzent.


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