Freitag 23. August 2019

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13. August 2015 - Nachrichten am Abend

In den Regionen Kavango-West und Kavango-Ost im Norden Namibias haben Transportprobleme die Verteilung der Dürrehilfe verzögert. Das hätten Behörden in Rundu mitgeteilt, meldet die Presseagentur Nampa. In den beiden Regionen hätten bislang etwa 8.300 Haushalte Nahrungsmittel-Hilfen erhalten. Das seien fast 36.000 Menschen, hieß es. Insgesamt leben in den beiden Regionen rund 220.000 Bürger.

Die Städte Oshakati und Walvis Bay folgen Windhoek darin, Land für die Erschließung von Grundstücken vorzubereiten. Das gab die Bewegung Affirmative Repositioning (AR) heute nach Treffen mit Vertretern der betreffenden Stadtverwaltungen bekannt. In Oshakati würden Flächen am kommenden Mittwoch gesäubert, in Walvis Bay berate man über geeignete Maßnahmen zur Beseitigung des Dünensandes. Die Regierung und die AR hatten Mitte Juli vereinbart, dass landesweit 200.000 Grundstücke bereitgestellt werden.

Kämpfer der kurdischen Peschmerga im Norden des Irak sind mit Giftgas angegriffen worden. Wie das deutsche Verteidigungsministerium mitteilte, erlitten sie Reizungen der Atemwege. Die 89 dort stationierten Ausbilder der Bundeswehr seien nicht betroffen und nicht gefährdet. Deutschland hilft den Kurden im Kampf gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat.

In der Türkei werden Neuwahlen im November immer wahrscheinlicher. Gut zwei Monate nach der Parlamentswahl erklärte Ministerpräsident Davutoglu die Koalitions-Gespräche zwischen der Regierungspartei AKP und der oppositionellen CHP für gescheitert. Die AKP ist auf einen Partner angewiesen, nachdem sie bei der Wahl Anfang Juni ihre absolute Mehrheit verloren hatte.

Die griechische Regierung hilft der Ferien-Insel Kos, die Flüchtlingskrise zu bewältigen. Rund 1.300 Migranten wurden heute per Fähre nach Piräus befördert. Zurzeit wird ein Schiff mit Proviant beladen, das am Abend nach Kos auslaufen und dort morgen 2.500 Flüchtlinge aufnehmen soll. Auf der Insel müssen über 7.000 Menschen versorgt werden. Tag für Tag treffen dort Hunderte Flüchtlinge auf Booten ein. Hilfsorganisationen bezeichneten die Lage als chaotisch.

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