Freitag 23. August 2019

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13. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Mehr als 27 Millionen Einwohner der Entwicklungsgemeinschaft Südliches Afrika (SADC) sind wegen der derzeitigen Dürre auf Nahrungsmittelhilfe und humanitäre Unterstützung angewiesen. Am schwersten betroffen sind Namibia, Simbabwe und Malawi. Das sagte die Direktorin der Abteilung Landwirtschaft und natürliche Ressourcen im SADC Sekretariat Margaret Nyirenda. Mehr als 370 000 Namibier und 1.4 Millionen Simbabwer seien auf Hilfe angewiesen. Sie liess ferner verlauten, dass die Getreideproduktion in der Region im Vergleich zum Vorjahr mit 22 Prozent von 46 Millionen Tonnen auf knapp 40 Millionen Tonnen gesunken sei. Die SADC-Staatsoberhäupter treffen sich nächsten Montag in Gabarone, Botswana, zum 35sten ausserplanmäßigen Gipfel. Dabei soll unter anderem die Dürre in der Region besprochen werden.

Zwei gewaltige Explosionen haben gestern Abend die chinesische Hafenmetropole Tianjin erschüttert. Wie Staatsmedien berichten, wurden mindestens 44 Menschen getötet. Unter den Toten seien auch zwölf Feuerwehrleute, berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua. 520 Menschen wurden demnach ins Krankenhaus gebracht, 66 davon schweben in Lebensgefahr. Die Explosionen waren kilometerweit zu spüren und lösten einen Großbrand in der Großstadt nahe Peking aus. Die genaue Ursache wird noch untersucht.

Die USA und Namibia haben viel getan, um das Leben von HIV-Infizierten in Namibia zu retten. Das sagte der US-Botschafter in Namibia, Thomas F. Daughton, währed eines Besuchs der Oshaango Klinik in der Ohangwena Region. Seit 2009 erhalten mehr als 770 Patienten dort anti-retrovirale Medikamente. Daughton äusserte sich jedoch besorgt darüber, dass viele Infizierte immer noch nicht behandelt werden. Angestellte von anderen Kliniken in Namibia sollen in Kürze in der Oshaango Klinik ausgebildet werden.

Erstmals sind Kampfflugzeuge der USA in der Türkei gestartet, um Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) anzugreifen. Die Flugzeuge seien vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik aufgebrochen, teilte das Pentagon ohne weitere Einzelheiten mit. Der US-Sender CNN berichtete in der Nacht unter Berufung auf das Verteidigungsministerium, die Angriffe seien auf Ziele in Syrien geflogen worden. Nach zähen Verhandlungen hatte die Türkei den USA kürzlich die Nutzung ihres Luftwaffenstützpunktes erlaubt. Damit verkürzen sich die Flugzeiten deutlich.

Vor dem Beginn eines jährlichen Manövers der südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte hat Nordkorea seinen Tonfall verschärft. Das kommunistische Regime in Pjöngjang drohte mit «gnadenlosen Schlägen» seiner Streitkräfte, sollten beide Länder einen Angriff anzetteln. Das Außenministerium und das Komittee für die friedliche Wiedervereinigung Koreas warfen den USA wie üblich vor, eine feindselige Politik zu verfolgen und durch die Militärübungen mit seinem Verbündeten Südkorea einen Atomkrieg vorzubereiten. Die USA haben als Abschreckung 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert. 

Bei seinem historischen Besuch in Havanna wird US-Außenminister John Kerry sich auch mit kubanischen Dissidenten treffen. "Sie werden in unsere Vertretung eingeladen", sagte Kerry dem spanischsprachigen US-Sender Telemundo vor seiner Kuba-Reise am morgigen Freitag. Kerry will dann die US-Botschaft in Havanna offiziell wiedereröffnen. Es ist der erste Kuba-Besuch eines US-Außenministers seit 1945.

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist an Krebs erkrankt. Die Krankheit habe sich bereits von der Leber auf andere Körperteile ausgebreitet, teilte der 90-jährige demokratische Politiker in einer kurzen Erklärung mit. Carter war von 1977 bis 1981 Präsident der Vereinigten Staaten. Bei seiner Kandidatur für eine zweite Amtszeit verlor er gegen den Republikaner Ronald Reagan. Nach seiner Präsidentschaft setzte sich Carter international für Frieden, Demokratie und Menschenrechte ein und wurde 2002 für sein Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

China hat den dritten Tag in Folge seine Währung gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Der Referenzwert des Yuan zum Dollar sei im Vergleich zum Vortag um 1,11 Prozent gesenkt worden, teilte das Devisenhandelssystem der Volksrepublik am Donnerstag in Peking mit. Ein US-Dollar sei nun 6,40 Yuan wert. Es handelt sich um die stärkste Abwertung des Yuan seit mehr als 20 Jahren. China will damit der heimischen Exportindustrie unter die Arme greifen, die im Juli um mehr als acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen war.

Unter dem Motto „Wer schmiert der diktiert“ findet vom 14. bis zum 16. August wieder der Lüderitzbuchter Karneval statt. Die diesjährigen Highlights sind unter anderem der Prinzenball am morgigen Freitag, gefolgt vom Umzug am Samstag und dem traditionellen Kehraus am Sonntag. Karten für die verschiedenen Veranstaltungen sind für 150 Namibia Dollar im Rocky Shores erhältlich. Der Karneval in Lüderitz findet in diesem Jahr bereits zum vierzehnten Mal statt.

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