Donnerstag 22. Februar 2018

13. Dezember 2016 - Nachrichten am Abend

Am Vormittag wurde ein Rückblick auf die ersten sechs Monate des von Staatspräsident Hage Geingob initiierten Wohlstandsprogramms „Harambee“ gegeben. So wurden mehr als 300 Millionen Namibia Dollar für Nahrungsmittelhilfe in Zeiten der Dürre ausgegeben. Hiervon konnten etwa 600.000 Personen unterstützt werden. Ab 2017 bis 2020 wird die gesamte Arbeit der Regierung und staatlicher Einrichtungen noch weiter auf das Ziel des Wohlstandsprogramms hin ausgerichtet.

Ein Geschäftsmann in Swakopmund wurde um Bargeld und Gegenstände im Wert von mehr als zwei Millionen Namibia Dollar erleichtert. Wie die Polizei erst jetzt bekannt gab, ereignete sich der Diebstahl bereits am Sonntag. Neben US-Dollar mit einem Umrechnungswert von etwa 1,4 Millionen Namibia Dollar, wurden unter anderem auch 24 Golduhren gestohlen. Der Diebstahl soll sich bei Nonidas, unweit östlich von Swakopmund ereignet haben. Bisher habe die Polizei noch niemanden festgenommen.

 In Zusammenhang mit einer Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer ist der Kapitän eines Schiffes zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Ein italienisches Gericht sprach den Tunesier wegen vielfachen Totschlags und Menschenhandels für schuldig. Bei dem Bootsunglück im April letzten Jahres waren bis zu 900 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Das überladene Schiff war in Seenot geraten und mit einem portugiesischen Frachter zusammengestoßen.

Russland hat die Nominierung von Exxon-Chef Tillerson zum neuen US-Außenminister begrüßt. Außenminister Lawrow würdigte den Ölmanager als Pragmatiker. Dies könne eine gute Grundlage für den Aufbau der Beziehungen sein, so Lawrow. Der designierte US-Präsident Trump hatte zuvor bekannt gegeben, dass er mit Tillerson zum Chefdiplomaten machen will. In den USA steht der Exxon-Chef wegen seiner Kontakte zu Russland in der Kritik. 

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