Montag 17. Dezember 2018

13. Dezember 2016 - Nachrichten am Morgen

Alle Namibier sollten geschlossen gegen die von Ausländern verursachte Wilderei ihrer Nashörner und Elefanten vorgehen. Dazu habe der General-Inspektor der Polizei NamPol, Sebastian Ndeitunga, aufgerufen, meldet die Presseagentur NAMPA. Auf der Weihnachtsfeier der Polizeiabteilung der Region Kavango Ost in Rundu wies er darauf hin, dass diese Tiere wichtig seien für den Tourismus. In anderen Ländern könne man sie nur in Magazinen und Büchern sehen, weil sie dort ausgerottet wurden. Wenn Namibia nicht aufpasse, drohe hier dasselbe. Das Umweltministerium hatte Ende November erklärt, dass man in diesem Jahr bisher 47 gewilderte Nashörner entdeckt habe.

Die Neuauszählung der Stimmen im US-Bundesstaat Wisconsin hat Donald Trump als Sieger der Präsidentschaftswahl bestätigt. Wie die Wahlkommission bekannt gab, bekam er sogar noch mehr als hundert Stimmen dazu. Wisconsin war einer der Staaten, in denen der Milliardär nur knapp gegen seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton gewonnen hatte. Experten befürchteten, dass die Wahlcomputer durch Hackerangriffe manipuliert wurden. Die Grünen-Kandidatin bei den US-Präsidentschaftswahlen, Jill Stein, hatte deshalb eine Neuauszählung beantragt.

Nach dem Rücktritt von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi hat sein Nachfolger Paolo Gentiloni sein neues Kabinett vorgestellt. Große Veränderungen gibt es nicht. Wirtschaft- und Finanzministerium bleiben gleich besetzt. Noch am Abend wurde die Regierung in Rom vereidigt. In den kommenden Tagen muss sie jetzt noch ein Vertrauensvotum im Parlament überstehen.

Farmer nahe der Stadt Windhoek verkaufen Grundwasser für Getränke-Herstellung und Straßenbau. Die Abfüllanlage für Coca Cola erhalte 60 Prozent ihres Bedarfs von der Farm Klein-Aub westlich der Stadt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Der Rest werde aus vier firmeneigenen Bohrlöchern im nördlichen Industriegebiet gefördert. Beides sei von der Stadt genehmigt worden. Klein-Aub liefert laut AZ außerdem Wasser für den Bau der Umgehungsstraße im Süden und Osten Windhoeks, das entlang der Baustelle in offenen Reservoirs gespeichert werde. In Windhoek selbst ist der Handel mit Wasser untersagt. Zudem hat die Stadt laut Bericht bislang davon gesprochen, dass im Straßenbau teilaufbereitetes Wasser verwendet wird.

Bei der Vergabe des Auftrags für den Bau der neuen Asphaltstraße zwischen Walvis Bay und Swakopmund ist nicht gegen Vorschriften verstoßen worden. Das habe das Obergericht entschieden, berichtet die Allgemeine Zeitung. Es wies damit eine Klage des chinesisch-namibischen Joint Ventures Chico-Octagon ab. Die Firma hatte der Straßenbehörde RA vorgeworfen, dem Konkurrenz-Unternehmen Unik-Thohi den Zuschlag erteilt zu haben, obwohl dessen Angebot rund 66 Millionen Namibia Dollar teurer war. Auch habe ein Experten-Ausschuss Chico-Octagon wegen seiner Erfahrung und Finanzstärke empfohlen. Insgesamt kostet der Bau der Straße rund 958 Millionen Namibia Dollar.

Landwirtschaftsminister aus dem südlichen und östlichen Afrika wollen vom System der Vieh-Erfassung in Namibia lernen. Wie die Presseagentur NAMPA meldet, sind 20 Delegierte aus süd- und ostafrikanischen Staaten zu einem technischen Besuch eingetroffen. Namibias Vize-Landwirtschaftsministerin Anna Shiweda zufolge geht es vor allem um das System der Ohrmarken und zentralen Datenerfassung, mit dem Nutztiere registriert werden und ihr Werdegang von Station zu Station erfasst wird. In Namibia gibt es laut Shiweda 2,2 Millionen Rinder, etwa 2 Millionen Schafe und 2,1 Millionen Ziegen.


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