Donnerstag 20. September 2018

13. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Nach Korruptionsvorwürfen gegen Südafrikas Staatschef Zuma zieht die Regierungspartei ANC nun Konsequenzen: Das Exekutivkomitee hat die Abberufung des Präsidenten beschlossen. Der 75-jährige weigert sich, zurückzutreten. Zuma bat um eine Übergangsfrist von drei bis sechs Monaten. Sollte er den Beschluss der ANC ignorieren, droht ihm ein Misstrauensvotum im Parlament. Parteichef Ramaphosa soll Zumas Nachfolger werden.

Staatspräsident Hage Geingob hat zur Amtseinführung der neuen Vizeminister diesen ins Gewissen geredet. Jeder der heute ein Amt erhalte, könne schon morgen wieder abgesetzt werden, sagte Geingob. Er erwarte einen uneingeschränkten Dienst zum Wohle des Landes. Erstaunt zeigte sich Geingob darüber, dass mindestens zwei Vizeminister die letzten Tage telefonisch nicht erreichbar waren, um ihnen die Berufung mitzuteilen. Dies sei inakzeptabel. Ein Vizeminister stehe ständig im Diente des Staates und müsse erreichbar sein.

Im Terrorprozesses um den LKW-Anschlag von Stockholm hat sich der Angeklagte schuldig bekannt. Der 39-jährige Usbeke erklärte über seinen Anwalt: Er habe Ungläubige töten und Schweden dazu zwingen wollen, aus der internationalen Militärkoalition gegen den sogenannten Islamischen Staat auszusteigen. Dem Mann wird vorgeworfen, im April letzten Jahres mit einem gestohlenen LKW durch die Stockholmer Innenstadt gerast zu sein. Fünf Menschen kamen dabei ums Leben.

Vor allem die Stauseen im Süden des Landes haben in den vergangenen Tagen guten Zulauf erhalten. Laut einer Mitteilung des Wasserversorgers NamWater ist der Hardap-Stausee nun annähernd halb voll. Vor zwei Tagen lag sein Füllstand noch bei wenig mehr als 40 Prozent. Auch die Stauseen Omatako, Oanob und Naute hatten leichten Zufluss. – Im Süden des Landes soll der Regen, der örtlich fast 100 Millimeter gebracht hat, auch noch morgen anhalten.


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