Freitag 15. November 2019

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13. Januar 2017 - Nachrichten am Morgen

Im Rastlager Halali im Etosha-Nationalpark ist gestern ein deutscher Tourist tot aufgefunden worden. Laut Presseagentur NAMPA handelt es sich um einen 49-jährigen Mann, der offenbar alleine unterwegs war und tags zuvor angekommen war. Ein Mitarbeiter des Rastlagers habe ihn am Vormittag leblos in seinem Klappstuhl auf dem Campingplatz angetroffen. Der Polizei zufolge fanden Beamte in seiner Tasche ein Asthma-Spray. Die Todesursache wird noch untersucht. Name und Herkunft des Touristen werden mitgeteilt, sobald seine nächsten Verwandten benachrichtigt sind.

Ein Unternehmen aus Nordkorea, das Namibia im vergangenen Jahr hätte verlassen sollen, ist noch immer aktiv. Wie der Namibian berichtet, hat das Unternehmen Mansudae Overseas Projects MOP am Mittwoch 25 namibische Arbeiter entlassen. Die Regierung hatte MOP beauftragt, das neue Hauptquartier der Armee in Windhoek zu bauen. Im Juli hatte sie laut Bericht auf internationalen Druck zugesichert, den Auftrag zurückzuziehen und einer anderen Firma zu erteilen. Hintergrund sind die Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea. Das Büro des Präsidenten betonte jetzt gegenüber dem Namibian, dass man sich an die Sanktionen halte. Vielleicht sei MOP noch mit dem Abzug aus Namibia beschäftigt.

Kubanische Bootsflüchtlinge bekommen in den USA keine Vorzugsbehandlung mehr. Der scheidende Präsident Obama hat eine Sonderregelung außer Kraft gesetzt. Bislang konnten illegale Einwanderer aus Kuba leichter eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Nun können sie zurückgeschickt werden. Obama sprach von einem weiteren Schritt, die Beziehungen zu dem Karibikstaat zu normalisieren.

In Frankreich ist wegen eines heftigen Wintersturms in rund 190.000 Haushalten der Strom ausgefallen. Über 1.000 Techniker sind im Einsatz, um die Versorgung wiederherzustellen. Die Feuerwehren rückten dutzende Male aus, meist wegen heruntergerissener Stromkabel oder umgestürzter Bäume. Die Bahn strich wegen des Unwetters mehrere Verbindungen.

Die Regierungsschulen in der Region Khomas werden alle Schüler aufnehmen, die sich im vergangenen Jahr um einen Schulplatz beworben haben. Das habe der Direktor im regionalen Büro des Bildungsministeriums, Gerhard Vries, zugesichert, berichtet die Allgemeine Zeitung. Demnach appellierte er an Eltern und Schüler, die bislang keinen Platz gefunden haben, sich bis Ende kommender Woche zu gedulden. Bis dahin werde man einen Überblick haben, welche Schulen noch weitere Schüler aufnehmen könnten. Zugleich bat Vries darum, bevorzugte Schulen nicht zu belagern und den Schulbetrieb zu behindern.

Die Initiative des Verkehrsunfall-Fonds MVA für Sicherheit von Schülern im Straßenverkehr ist erfolgreich angelaufen. Wie die Presseagentur NAMPA meldet, entsandte der MVA zu Schulbeginn am Mittwoch zu vielen Schulen landesweit so genannte Marshalls. Sie hätten Lehrer, Schüler und Eltern erneut auf Gefahren für Fußgänger im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Statistiken des MVA zufolge sind bei mehr als 90 Prozent der Unfälle Fußgänger beteiligt. Von 2013 bis 2015 starben bei Verkehrsunfällen 25 Passanten, die unter 21 Jahre alt waren.

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