Donnerstag 22. August 2019

13. Juni 2019 - Nachrichten am Morgen

Ein Farmer im Mashare-Wahlkreis in der Kavango-Ost-Region hat sich vor kurzem über den anhaltenden Konflikt mit Elefanten auf seiner Farm beschwert. Ihm zufolge verwüsten und zerstören Herden der Dickhäuter bereits seit 2015 immer wieder Zäune, Wasserstellen und Vegetation seiner Farm. Das Ministerium für Umwelt und Tourismus MET wurde laut Allgemeiner Zeitung bereits mehrfach darüber informiert. Maßnahmen, um diesen Konflikt zu mindern, seien jedoch von Seiten der Behörde nicht getroffen worden. Dem stellvertretenden Direktor des Umweltministeriums, Apollinaris Kanyinga, zufolge führen die Migrationsrouten der Elefanten tatsächlich direkt durch diese Farm. Die Behörde habe daher begonnen, mögliche Lösungen zu erörtern.

Bei der auf Eis gelegten Langer-Heinrich-Uranmine in der Erongo-Region finden zur Zeit Bohrungen und weitere Untersuchungen statt, denn es besteht laut Allgemeiner Zeitung eine mögliche Wiederinbetriebnahme. Als Teil dieser Tests findet auch die Exploration nach dem Übergangsmetall Vanadium statt. Sollte der Minenbetrieb wiederaufgenommen werden, könnte Vanadium als Nebenprodukt gefördert werden, sagte der Gouverneur der Erongo-Region, Cleophas Mutjavikua, kürzlich in Swakopmund.

Der Gouverneur der Erongo-Region, Cleophas Mutjavikua, ist über eine Anordnung des Finanzministeriums erfreut, wonach sich öffentliche Einrichtungen beim Kauf von Neuwagen zuerst an das neue Endmontagewerk in Walvis Bay richten müssen. Laut Allgemeiner Zeitung rief er infolge dessen sämtliche öffentliche Instanzen und Unternehmen in seiner Region dazu auf, sich daran zu halten. Laut Medienberichten hatte Finanzminister Calle Schlettwein alle Regierungsinstanzen Ende Mai aufgefordert, beim Kauf von Fahrzeugen zunächst Modelle aus dem lokalen Endmontagewerk des französischen Autobauers PSA zu erwägen. Dort werden zwei Peugeot-Modelle, sowie der Opel Grandland X hergestellt.

Eine Feuerwache in Eenhana, deren Kosten 2013 ursprünglich auf 3 Millionen Namibia Dollar geschätzt wurden, kostete dem Gemeinderat nach Fertigstellung im Jahr 2017 5,8 Millionen Namibia Dollar. Das damalige Ministerium der Regional- und Kommunalverwaltung zahlte 2013 jeweils 3 Millionen Namibia Dollar an die Stadträte von Eenhana, Outapi, Ondangwa und Khorixas für den Bau von Feuerwachen. Laut dem Namibian untersucht die Anti-Korruptions-Kommission ACC nun, wie sich die Kosten der Feuerwache in Eenhana innerhalb von vier Jahren fast verdoppelt haben.


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