Donnerstag 18. Juli 2019

14. April 2019 - Nachrichten am Mittag

Der Internationale Währungs-Fonds IWF plant die Zukunft des Bezahlens weltweit. Und hierbei will dieser vor allem auf Erfahrungen aus Afrika zurückgreifen. Der Kontinent gelte als absoluter Vorreiter bei innovativen und vor allem mobilen Zahlsystemen. Fast in jedem Staat, so auch Namibia, gäbe es sichere Bezahlmechanismen mit dem Mobilfunktelefon, heißt es. Digitale Bezahlmethoden würden in Afrika mehr und mehr das Bargeld ablösen. Dies sei vor allem in kleineren Orten der Fall. Der IWF sieht durch die digitalen Bezahlmethoden sogar das klassische Finanzsystem von Zentralbanken und Geschäftsbanken bedroht. Theoretisch seien diese nicht mehr nötig, da sämtlicher Geldfluss digital an diesen vorbeilaufen könne.

In vielen Orten Südafrikas gehen die gewaltsamen Demonstrationen auch heute weiter. So wurden brennende Barrikaden, Straßenblockaden und Plünderungen unter anderem aus Kapstadt und der Umgebung sowie Pretoria und Johannesburg gemeldet. Protestler seien in Büros des Grundbuchamtes eingedrungen und hätten Dokumente verbrannt. Sie fordern Land um ihre Hütten zu errichten. Gestern haben einige Demonstranten privates Bauland neben der Nationalstraße N2 in Kapstadt besetzt, Autofahrer überfallen und Geschäfte geplündert. Die Polizei setzt seit dem gestrigen Mittag auch Waffengewalt gegen die Demonstranten ein. Gerüchte über einen Todesfall haben sich Polizeiangaben nach nicht bestätigt.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok