Mittwoch 21. August 2019

14. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Bank Windhoek hat erneut ein erfolgreiches Finanzjahr abgeschlossen. Dies gab die namibische Bank heute in einer Erklärung bekannt. So sei der Gewinn vor Steuern um mehr als 21 Prozent auf über eine Milliarde Namibia Dollar gestiegen. Nach Steuer betrage der Gewinn mehr als 750 Millionen Namibia Dollar, bei einem Umsatz von über zwei Milliarden Namibia Dollar. Vor allem sei die wachsende Zahl an Kunden für die erfolgreiche Entwicklung verantwortlich, wie Generaldirektor Christo de Vries sagte.

Fast 50 mutmaßliche Nashorn-Wilderer wurden seit Juni in Namibia festgenommen. Dies gab die Namibische Polizei Nampol laut Nachrichtenagentur Nampa bekannt. 22 Festgenommene seien allein vergangenen Monat vor dem Magistratsgericht in Okahao erschienen. Festnahmen gab es vor allem in Farmgebieten um den Etosha-Nationalpark und nahegelegenen Dörfern in der Region Omusati. Im Rahmen der Anti-Wilderer-Maßnahmen wurden zudem 66 Gewehre beschlagnahmt. Die Lage habe sich vor allem im Etosha-Nationalpark deutlich entspannt. Nun sollen die Maßnahmen auf das Palmwag-Konzessionsgebiet ausgeweitet werden.

Das Parlament Griechenlands hat die Reformauflagen für ein drittes finanzielles Hilfspaket verabschiedet. Etwa 77 Prozent der Abgeordneten stimmten nach langer Debatte für die Sparauflagen. Erneut zeigte sich bei der Abstimmung , dass Ministerpräsident Tsipras keine Mehrheit mehr hat. Nur durch Stimmen der Opposition konnte die Abstimmung gewonnen werden. Für den 20. August will Tsipras deshalb die Vertrauensfrage stellen. Die Finanzminister der Euro-Staaten wollen heute Nachmittag über das Reformpaket beraten. Danach müssen die Parlamente der einzelnen Mitgliedsstaaten, darunter der Bundestag in Deutschland, darüber abstimmen.

Trotz massiver Korruptionsvorwürfe wurde die Immunität des Präsidenten von Guatemala nicht aufgehoben. Dies gab ein Parlamentssprecher in der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes bekannt. Nur 88 der erforderlichen 105 Abgeordneten stimmen der Aufhebung der Immunität zu. Präsident Pérez kann somit weiterhin nicht strafrechtlich verfolgt werden. Er soll ersten Ermittlungen nach durch Bestechungsgelder geringere Zölle durchgesetzt haben. So seien Guatemala Millionen an Einnahmen entgangen.

Viele Menschen werden nach der schweren Explosion in einem Hafen in China noch vermisst. Dies gab der Hafenbetreiber in der Millionenstadt Tianjin bekannt. 50 Tote konnten bereits geborgen werden. 70 Personen befinden sich mit schwersten Verbrennungen in Krankenhäusern. Am Mittwochabend kam es in weiten Teilen des Hafengeländes zu einer Kettenreaktion von Explosionen. Diese sollen durch Chemikalien ausgelöst worden sein. 200 Chemieexperten der chinesischen Armee sind vor Ort im Einsatz.

Japan produziert erstmals seit zwei Jahren wieder Atomstrom. Dies gab die Betreibergesellschaft des Atomkraftwerks Sendai auf der Insel Kyushu bekannt. Nachdem die Reaktoren vor einigen Tagen wieder hochgefahren wurden, konnte nun der erste Strom ans Netz abgegeben werden. Trotz anhaltender Bürgerproteste habe man sich entschieden, einen weiteren Reaktor hochzufahren. Japan ist fast gänzlich von Atomstrom abhängig. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima habe man alle knapp 50 Kraftwerke abgeschaltet. In den kommen 15 Jahren will Japan seinen Atomstromanteil bei mehr als 20 Prozent halten.

Frankreichs Wirtschaft stagniert. Wie das statistische Amt in Paris bekannt gab, liege das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts bei null Prozent. Zudem habe sich der private Konsum deutlich abgeschwächt. In den ersten drei Monaten 2015 war die französischen Wirtschaft noch um 0,7 Prozent gewachsen. Damit war Frankreich neben Deutschland das Zugpferd der Europäischen Union. Deutschland kann weiterhin ein gutes Wirtschaftswachstum vorweisen.

An der Küste Namibias wurden ölverschmutze Pinguine entdeckt. Dies gab Morgan Hauptfleisch von der Landwirtschaftlichen Fakultät des namibischen Polytechnikums gegenüber Hitradio Namibia bekannt. Die Verfassung der Pinguine sei ein ausgezeichneter Indikator für den Zustand des Atlantiks. Das Öl soll sich nach Auswertungen von Satellitenaufnahmen 22 Kilometer vor der namibischen Küste befinden. Forschungsschiffe wurden bereits entsandt, um die Ursache der Verschmutzung zu analysieren.


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