Samstag 20. Juli 2019

14. August 2017 - Nachrichten am Abend

Mindestens vier Touristen sind in den vergangenen Tagen auf Namibias Straßen ums Leben gekommen. Nach jeweils einem Verkehrstoten aus Spanien und Israel in der vergangenen Woche, sind heute Morgen zwei Italiener ums Leben gekommen. Dies berichtet die Informanté. Die Ursache des Unfalls unweit von Maltahöhe sei noch unklar, gab die Polizei bekannt. Zwei Italiener seien jedoch an Ort und Stelle verstorben, zwei weitere in kritischem Zustand. Diese wurden mit Rettungsflugzeugen nach Windhoek gebracht. – Erst Ende Juli waren im Südosten Namibia mehrere französische Staatsbürger bei einem Autounfall gestorben.

Trotz einer noch angespannten Sicherheitslage nach der Präsidentschaftswahl ist Kenia heute langsam wieder zu einer gewissen Normalität zurückgekehrt: Der unterlegene Oppositionsführer Raila Odinga rief seine Anhänger zwar zum Streik auf, doch viele seiner Unterstützer konnten sich den weiteren Ausstand offenbar nicht mehr leisten. Das öffentliche Leben hatte seit der Wahl, die Amtsinhaber Uhuru Kenyatta gewann, stillgestanden. Herausforderer Odinga wirft der Regierung Wahlbetrug vor. "Wir sind noch nicht fertig, wir geben nicht auf", sagte der 72-Jährige.

Die Helfer von Ärzte ohne Grenzen sind frustriert. Nachdem die libysche Marine ausländischen Schiffen verboten hat, sich der Küste Libyens ohne besondere Erlaubnis zu nähern, lässt die Hilfsorganisation ihr größtes Schiff vorerst im Hafen.

Das verheerenden Feuer im südafrikanischen Knysna im Juni wurde von Menschenhand gelegt. Der abschließende Bericht der Stadtverwaltung enthalte aber keinen Hinweis darauf, ob das Feuer bewusst entfacht wurde. In der größten Mobilisierung von Feuerwehrkräften in der Geschichte Südafrikas kamen fast 1000 Feuerwehrleute mit 78 Fahrzeugen und 12 Flugzeugen und Hubschraubern zum Einsatz. Dennoch kamen sieben Personen ums Leben, mehr als 1000 Häuser wurden zerstört. Der Gesamtschaden soll sich auf mindestens 500 Millionen Rand belaufen.


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