Dienstag 10. Dezember 2019

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14. August 2019 - Nachrichten am Morgen

Die Arbeitslosigkeit im Land nimmt aufgrund der Konjunkturflaute immer weiter zu. Insbesondere im Baugewerbe sowie Groß- und Einzelhandel gingen in den ersten sechs Monaten des Jahres zahlreiche Arbeitsplätze verloren. Das Arbeitsministerium spricht letzten Zahlen nach von mindestens 560 Jobverlusten. Besonders das Baugewerbe sei extrem gebeutelt. Hier sei alleine im ersten Quartal laut Statistikagentur ein Rückgang von mehr als einem Viertel der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen gewesen. – Insgesamt haben sich beim Ministerium fast 2300 Personen neu arbeitslos gemeldet- Nur knapp 200 konnte eine Anstellung finden.

Farm Otjisemba, die vom Verteidigungsministerium gekauft werden sollte, wird nicht an dieses gehen. Der Privatverkäufer Kurt Steinhausen habe den Deal abgeblasen, berichtet der Namibian. Insgesamt sollte die Farm 24 Millionen Dollar kosten. Das Ministerium habe bereits vor zwei Jahren 10 Millionen Namibia Dollar angezahlt, habe es aber nicht geschafft den Restbetrag binnen 18 Monaten zu begleichen. Die 10 Millionen Dollar an Steuergeldern seien vermutlich verloren. Es habe Gespräche beider Parteien gegeben, die jedoch nicht zu einer einvernehmlichen Lösung geführt hätten. – Die Nachbarfarmer Oropoko, ebenfalls in Besitz von Steinhausen, war vor einigen Jahren für 45 Millionen Namibia Dollar an das Verteidigungsministerium gegangen.

Die Region Omusati ist von der Dürre besonders betroffen und tausende Menschen benötigen Nothilfe. Dies sagte der Gouverneur der Region Erkki Endjala. Nahezu 34.000 Haushalte haben sich für Nothilfe des Staates registriert. Bisher habe diese weniger als zehn Prozent der Haushalte erreicht, betonte Endjala. Es handele sich um knapp 16.400 Menschen, vor allem Alte, Kinder und Frauen, denen die Hilfe zuerst zugekommen sei. Die restlichen Haushalte benötigen nun dringendst Hilfe. Bisher wurden auch nur knapp 133 Farmer durch Viehfutter unterstützt.

Afrika nimmt eine absolute Vorreiterrolle bei mobilen Bezahlsystemen ein. Dies geht aus einer unabhängigen weltweiten Analyse hervor, berichtet News24. Demnach sei die mobile Bezahlung der am schnellsten wachsende Markt der Mobilfunkbetreiber auf dem Kontinent. Vor allem Personen der untersten Einkommensschichten, die sehr häufig kein Bankkonto haben, nutzen die Bezahlsysteme. Für die traditionellen Geschäftsbanken stellen diese Möglichkeiten eine starke Konkurrenz dar. Fast 400 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika haben ein Mobilfunktelefon. Auch in Namibia seien Lösungen wie eWallet und PayToday sehr beliebt.

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