Montag 15. Oktober 2018

14. Dezember 2016 - Nachrichten am Mittag

Scheinbar verlangen Mitarbeiter des Innenministeriums bei Ausreise am Internationalen Flughafen Hosea Kutako nun Geburtsurkunden von minderjährigen Mitreisenden. Dies berichtete ein Hörer von Hitradio Namibia. Demnach gab es vor einigen Tagen Probleme bei der Ausreise. Eine ähnliche Regelung zur Eindämmung des Menschenhandels hat unter anderem Südafrika bereits im vergangenen Jahr getroffen. Bisher gibt es keinerlei offizielle Informationen des Innenministeriums zu dem Prozedere. Anfragen bei relevanten Ministerien und Behörden blieben bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Die Lage in Aleppo bleibt unübersichtlich. Nachdem es zunächst von russischer Seite hieß, dass die Kämpfe um die Stadt beendet seien, gibt es nun Berichte über neue Gefechte. Offenbar haben die Regierungstruppen wieder das Artilleriefeuer auf den Osten der Stadt eröffnet. Zuvor hatten sich die Rebellen und das Assad-Regime auf einen Abzug geeinigt. Russlands Außenminister Lawrow sagte, er rechne damit, dass die Regierungstruppen noch mehrere Tage auf Widerstand stoßen werden.

Das Friedensabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla kann im Eilverfahren umgesetzt werden. Das Verfassungsgericht des Landes gab grünes Licht für ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren. Mit dem Friedensabkommen soll ein seit Jahrzehnten andauernde Konflikt beigelegt werden. Dabei waren mehr als 260.000 Menschen getötet worden. Kolumbiens Präsident Santos war für seine Bemühungen um die Beendigung des Konflikts mit der Farc kürzlich der Friedensnobelpreis verliehen worden.

Russland ist dazu bereit bei Kriseneinsätzen militärisch mit der Europäischen Union zusammen zu arbeiten. Wie der russische EU-Botschafter der Zeitung "Welt" sagte, sei es vorstellbar, dass die russische Armee sich an EU-Operationen beteiligt, so wie andere Drittstaaten auch. Gleichzeitig begrüßte er die Pläne der EU für eine stärkere Zusammenarbeit ihrer Mitgliedstaaten in der Verteidigungspolitik.

Namibia will verstärkt auf die Bahn beim Transport von Personen und Gütern setzen. Dies sagte Verkehrsminister Alpheus !Naruseb. Die Sanierung von Bahnstrecken und der Neubau könnten zudem der hohen Zahl an Verkehrsopfern auf Namibias Straßen entgegenwirken. Man wolle die Bahn wieder dahin bringen, wo sie früher einmal war: „ein bevorzugtes und lukratives Transportmittel“. Aus diesem Grund habe man sich auch entschieden auf der Strecke von Aus nach Lüderitz, die erst vor zwei Jahren nach 13-jähriger Sanierungszeit wieder eröffnet wurde, einen Tunnel zu bauen. Dieser soll gegen Sandverwehungen und den Wind schützen.


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