Donnerstag 21. Juni 2018

14. Dezember 2017 - Nachrichten am Abend

Namibias Wirtschaftsleistung ist im dritten Quartal deutlich zurückgegangen. Die Namibische Statistikagentur NSA geht von minus 1,9 Prozent aus. Der Rückgang sei vor allem auf das Baugewerbe sowie den Groß- und Einzelhandel zurückzuführen. Gewachsen sind hingegen erneut die Landwirtschaft, der Tourismus und das Finanzwesen sowie insbesondere der Bergbau. – Die Jahresinflationsrate liegt bei 5,2 Prozent, gegenüber deutlich mehr als sieben Prozent im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Handelsdefizit liegt bei stabilen 8,3 Milliarden Namibia Dollar. Die Exporte sowie die Importe waren im dritten Quartal leicht rückläufig.

Ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe im Londoner Grenfell Tower mit über 70 Toten gedenkt Großbritannien der Opfer. An einem Gottesdienst nahmen neben Überlebenden und Angehörigen auch Premierministerin May und Mitglieder der Königsfamilie teil. Das Feuer in dem Hochhaus konnte sich rasant ausbreiten, weil für die Fassadenverkleidung leicht entflammbares Material verwendet wurde.

Der letzte EU-Gipfel des Jahres wird vom Streit über die Flüchtlingspolitik überschattet. Kanzlerin Merkel kritisierte Ratspräsident Tusk, weil der das Quotensystem als uneffektiv bezeichnet hatte. Merkel sagte: Zwar sei der Schutz der Außengrenzen wichtig - die EU brauche aber auch Solidarität nach innen. Osteuropäische Länder wie Polen oder Ungarn weigern sich nach wie vor, Flüchtlinge aufzunehmen. Weiteres Thema ist der Brexit. Es geht um den Stand der EU-Austrittsgespräche mit London.

Namibia hat im vergangenen Jahr 3,6 Prozent mehr Reisende begrüßen dürfen. Laut der heute vorgestellten „Tourismusstatistik 2016“ besuchten mehr als 1,574 Millionen Menschen das Land. An der Spitze der Herkunftsländer der Urlauber stehen Angola, Südafrika, Sambia, Deutschland und das Vereinigte Königreich sowie die Vereinigten Staaten und Frankreich. Die Touristenzahlen 2016 sind erneut ein neuer Besucherrekord für Namibia. Minister Pohamba Shifeta gestand ein, dass vor allem der Dienstleistungsbereich eine Schwäche Namibias darstelle. Dies sei unter anderem auf fehlende oder mangelhafte Ausbildungsmöglichkeiten im Tourismus zurückzuführen. 

 

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