Sonntag 20. September 2020

14. Dezember 2018 - Nachrichten am Morgen

Entgegen der allgemeinen Wirtschaftskrise in Namibia verzeichnet der Tourismus weiterhin Zuwächse. 2017 hätten insgesamt knapp 1,5 Millionen Urlauber das Land besucht, gab Tourismusminister Pohamba Shifeta in einer Pressemitteilung gestern bekannt. Das seien 2,1 Prozent mehr als 2016 gewesen. Die Zahl der Besucher aus Südafrika sei zwar um 4,7 Prozent auf rund 326.000 gesunken. Europa dagegen habe um 5,7 Prozent auf fast 312.000 Touristen zugelegt. Den größten Zuwachs erzielte Frankreich mit 35,2 Prozent, gefolgt von Österreich mit 31,2 und Italien mit 26,3 Prozent. Deutschland bleibt mit 123.000 Urlaubern der wichtigste Quellmarkt außerhalb Afrikas.

Die Wirtschaft Namibias ist von einer Rezession in eine Depression gerutscht. Das habe der Chef der Statistikagentur, Alex Shimuafeni, bestätigt, berichtet der Namibian. Um eine Depression handele es sich, wenn die Wirtschaft eines Landes in zehn aufeinanderfolgenden Quartalen schrumpfe. Dies treffe auf Namibia zu. Allerdings müsse man auch die Höhe des Rückgangs beachten. Die Statistikagentur hatte gestern für das dritte Quartal dieses Jahres ein negatives Wachstum von 0,8 Prozent bekanntgegeben. Finanzminister Calle Schlettwein dagegen spricht von einer verlängerten Rezession. Die Rating-Agentur Moody's erwartet für 2019 in Namibia ein Wachstum von einem Prozent.

Die Stadt Swakopmund will mehr unternehmen, um das Problem streunender Hunde in den Griff zu kriegen. Laut Allgemeiner Zeitung hat der Stadtrat beschlossen, einen zweiten Beamten zur Tierkontrolle einzustellen. Zu den Aufgaben zählt das Einfangen streunender Hunde und Katzen. Zugleich betonte der Stadtrat, man sei auf die Unterstützung des Tierschutzvereins SPCA angewiesen. Laut Bericht ist die Zahl der Hunde in Swakopmund innerhalb der vergangenen sechs Jahre auf 32.000 explodiert.

Die Polizei der Region Otjozondjupa will die Fernstraße B1 während der Ferien stärker kontrollieren. Das habe Regionalkommandant Heinrich Tjiveze gestern angekündigt, meldet die Presseagentur NAMPA. Mit verstärkter Präsenz wolle man dazu beitragen, Unfällen vorzubeugen. Tjiveze rief die Autofahrer auf, ihr Fahrzeug vor Antritt der Reise auf Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Dazu gehöre der Zustand der Reifen. Auch müsse man darauf achten, dass nicht zu viele Personen befördert werden. Die Fernstraße B1 ist als Reiseroute vieler Namibier mit Familie im Norden des Landes immer wieder Schauplatz tödlicher Unfälle.

Die EU will am Brexit-Deal zwar nichts mehr ändern - die Staats- und Regierungschefs beteuern aber, dass der sogenannte Backstop als Notfalllösung nur vorübergehend in Kraft treten soll. Kritiker in London befürchten, dass die Klausel zur irischen Grenze das Vereinigte Königreich dauerhaft an die EU bindet.

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