Sonntag 24. Juni 2018

14. Februar 2018 - Nachrichten am Abend

Die „Repo Rate“ bleibt unverändert bei 6,75 Prozent. Dies teilte die Bank of Namibia am Mittag mit. Demnach kann man so die 1-zu-1-Kopplung an den Südafrikanischen Rand erhalten. Zudem teilte die Nationalbank mit, dass das Jahr 2017 wirtschaftlich schwach war. Weiterhin sei die Inflation moderat mit 6,2 Prozent pro Jahr. Die Auslandsverschuldung sei bei steigenden Exporten und geringeren Importen zurückgegangen. Der Staat verfüge nun über Devisen im Wert von mehr als 30 Milliarden Namibia Dollar und könne fast fünf Monate an Importen absichern.

Staatsunternehmen und andere staatliche Einrichtungen müssen den Gürtel erneut enger schnallen. So sind ab sofort nur noch maximal vier Sitzungen der jeweiligen Vorstände bzw. Aufsichtsräte erlaubt. Es sei in aller Regel nicht nötig, dass es mehr Treffen gibt, sagte der Minister für Staatsunternehmen Leon Jooste zur Begründung. In Ausnahmefällen könnte eine weitere Sitzung beantragt werden. Es stehe den Mitgliedern dieser Gremien frei sich häufiger zu treffen. Jedoch gäbe es dann hierfür keine Aufwandsentschädigungen oder Sitzungsgelder. – Anlass zu dieser Maßnahme habe unter anderem der Studentenfonds NSFAF gegeben. Hier gab es im vergangenen Jahr 16 Sitzungen die mehr als 600.000 Namibia Dollar gekostet hätten.

Kuwait will den Wiederaufbau im Nachbarland Irak mit zwei Milliarden Dollar unterstützen. Das hat der Emir des Golfstaats bei der Geberkonferenz in Kuwait-Stadt angekündigt. Die Hälfte des Geldes geht als Direkt-Investition in den Irak, der Rest wird als Darlehen gewährt. Die Türkei sagte vier Milliarden zu. Für die EU sagte die Außenbeauftragte Mogherini Spenden in Höhe von 200 Millionen Euro zu. Die irakische Regierung beziffert die Kosten für den Wiederaufbau nach dem Kampf gegen die Terrormiliz IS auf knapp 90 Milliarden Dollar.

Die türkische Regierung weckt neue Hoffnungen im Fall Deniz Yücel. Ministerpräsident Yildirim sagte den ARD-Tagesthemen: Er erwarte bald eine Entwicklung. Die Entscheidung über eine Freilassung treffe aber die türkische Justiz. Seit genau einem Jahr sitzt der Korrespondent der Zeitung "Die Welt" wegen Terrorpropaganda in U-Haft.

 

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