Donnerstag 06. August 2020

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14. Juli 2020 - Nachrichten am Morgen

Die Insolvenzabwickler der ehemaligen staatlichen SME Bank verklagen zwei Ex-Mitarbeiter auf 7,4 Millionen Namibia Dollar. Dies berichtet der Namibian. Tania Hangula und Esau Mbako sollen gemeinschaftlich die bankrotte Förderungsbank um diesen Betrag erleichtert haben. So soll Hangula, als Aufsichtsratsmitglied der ebenfalls staatlichen Entwicklungsbank DBN 6,4 Millionen Dollar erhalten haben. Landwirtschaftsministeriumssekretär Mbako habe demnach knapp eine Million Dollar erhalten. Die Beiden sind die ersten hochrangigen, die sich nun gerichtlich erklären müssen. – Insgesamt sollen 250 Millionen Namibia Dollar durch Namibier und Simbabwer von der SME Bank gestohlen worden sein.

Der Oppositionspolitiker Bernadus Swartbooi des LPM hat die Festgenommenen im „Fishrot“-Skandal aufgerufen alle Namen von Beteiligten zu nennen. Sie seien dem namibischen Volk dieses schuldig. Zudem sei es der einzige Weg ein wenig Ansehen zu behalten. Dazu gehöre auch die Summen der Korruptionsgelder zu nennen und wo sich das Geld befindet. Es sei vor allem für die inhaftierten Ex-Minister Bernhard Esau und Sacky Shangala an der Zeit der Nation etwas zurückzugeben. Ihre Schuld könne nicht nur durch eine Haftstrafe gesühnt werden, sondern vor allem durch Ehrlichkeit gegenüber dem namibischen Volk, sagte Swartbooi.

Am Freitag will Oberrichter Herman Oosthuizen in der Auseinandersetzung zwischen der Anwaltskammer LSN und dem namibischen Staranwalt Sisa Namandje eine Entscheidung verkünden. Die LSN fordert von Namandje die Offenlegung seiner Kanzleifinanzen im Rahmen anhaltender interner Ermittlungen. Namandje hingegen will, dass sein Name in Zusammenhang mit Geldflüssen im internationalen Fishrot-Skandal reingewaschen wird. Die LSN wirft Namandje vor, seit mindestens 2015 ,durch Falschverhalten und dem Brechen des Mandantengeheimnisses auffällig geworden zu sein. Laut seinem Anwalt ist die LSN nicht befugt faktische Durchsuchungsbefehle anzuordnen.

Botswana rationiert landesweit den Treibstoff für Privatpersonen. Dies teilte die Regierung in einer Erklärung mit. So dürfe zu jeder Zeit für maximal 250 Pula, etwa 360 Namibia Dollar, pro Fahrzeug getankt werden. Zudem seine Tankstellen nur noch tagsüber geöffnet. Ein Anstellen außerhalb der Betriebszeiten sei unter Strafe verboten. Das Füllen von Kanistern ist nur noch donnerstags erlaubt. Der Staat gibt keine Erklärung für die Rationierung. Experten sind sich aber einig, dass dieses einem akuten Mangel an Benzin und Diesel geschuldet ist. Botswana hat seinen Grenzen weitestgehend aufgrund der COVID19-Pandemie abgeriegelt. Triebstoff kommt eigentlich vor allem aus Südafrika und Namibia in das Land.

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