Samstag 18. Januar 2020

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14. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Das Unternehmen Namibian Marine Phosphate NMP ist dem geplanten Phosphat-Abbau vor der Küste Namibias einen Schritt nähergekommen. Laut Allgemeiner Zeitung hob das Gericht am Freitag die Annullierung der Umweltfreigabe durch Umweltminister Pohamba Shifeta vom November 2016 auf. NMP hatte seine Klage damit begründet, zu einer Anhörung Ende Oktober 2016 nicht eingeladen worden zu sein. Daher sei auch die danach erfolgte Annullierung rechtswidrig. Shifeta hatte die Freigabe zwei Monate nach Erteilung ausgesetzt, weil das vorgeschriebene Verfahren nicht vollständig eingehalten wurde. Es geht um den Abbau von Phosphat am Meeresboden 120 Kilometer südwestlich von Walvis Bay. Das Umweltministerium kann gegen das Urteil Berufung einlegen. Zudem versucht ein Verband der Fischfangbranche aus Sorge um die Fischbestände, den Abbau gerichtlich untersagen zu lassen.

Die Eisenbahn-Gleise auf der Strecke zwischen Walvis Bay und Kranzberg werden aufgebessert. Das habe der Gouverneur der Region Erongo, Cleophas Mutjavikua, angekündigt, berichtet die Allgemeine Zeitung. Ziel sei, sie für Züge mit einer Achslast von bis zu 18,5 Tonnen aufzurüsten. Dies sei SADC-Standard. Laut Mutjavikua wird erst am Abschnitt Walvis Bay–Arandis gearbeitet, dann an der Strecke Arandis–Kranzberg. Das Projekt schaffe direkt und indirekt bis zu 4.000 Arbeitsplätze. Zu den Kosten sagte Mutjavikua laut AZ nichts.

Gründungspräsident Sam Nujoma appelliert an die Namibier, in Einheit und Solidarität in die Zukunft zu schreiten. Nur so könne Namibia als Nation die zahllosen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen meistern, sagte Nujoma laut Presseagentur NAMPA am Samstag auf der Feier zu seinem 89. Geburtstag in seinem Heimatort Etunda nahe Okahao in der Region. Vor mehr als 1000 Gästen schnitt er die Geburtstagstorte an. Seine Feier stand unter dem Motto „die Zukunft errichten durch Einheit und Solidarität“. Nujoma wurde am 12. Mai 1929 in Etunda geboren.

Die neue Fischfabrik zur Verarbeitung der Bastardmakrele in Walvis Bay sollte im September fertiggestellt sein. Das habe der Geschäftsführer der National Fishing Corporation of Namibia, Mike Nghipunya am Samstag während einer Ortsbesichtigung für die Medien erklärt, meldet die Nachrichtenagentur NAMPA. Demnach beträgt die Summe der Investitionen 530 Millionen Namibia Dollar - 160 Millionen Dollar für das Grundstück und 370 Millionen Dollar zum Abriss bestehender Gebäude sowie zum Bau der neuen Fabrik. Laut Nghipunya kann die Fabrik bis zu 600 Tonnen an Makrelen im Jahr verarbeiten. Zudem entstehen mindestens 700 direkte Arbeitsplätze.

Auf das Hauptquartier der Polizei in Indonesiens zweitgrößter Stadt Surabaya ist am Morgen ein Selbstmordanschlag verübt worden. Einem Sprecher zufolge sprengten sich zwei Attentäter auf einem Motorrad in die Luft, als sie an einem Checkpoint kontrolliert wurden. Wie viele Tote und Verletzte es gibt, ist noch unklar. Erst gestern hatte es in Indonesien eine Anschlagsserie auf Kirchen mit mindestens 13 Toten und dutzenden Verletzten gegeben. Nach Angaben der Polizei kamen die Attentäter aus derselben Familie. Der IS reklamierte die Anschläge für sich.

Begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen wird heute die neue US-Botschaft in Jerusalem eingeweiht. Tausende Polizisten sind im Einsatz, um die Botschaft und die nähere Umgebung abzusichern, heißt es von der israelischen Regierung. US-Präsident Trump hatte im Dezember entschieden, die Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen - Israels Regierungschef Netanjahu forderte andere Länder dazu auf, dem Beispiel zu folgen. Die Palästinenser kritisieren den Schritt allerdings - und wollen heute an der Grenze zu Israel dagegen protestieren. Sie sehen Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates Palästina.

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