Mittwoch 21. August 2019

14. Mai 2019 - Nachrichten am Morgen

Den Kampf gegen Wilderei stärken und den Mensch-Tier-Konflikt mindern. Dies sind laut Allgemeiner Zeitung zwei der Hauptpunkte des kürzlich veröffentlichten KAZA-Strategieplans. Damit wollen Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia und Angola den Elefantenbestand im länderübergreifenden Naturschutzgebiet KAZA sichern. Rund 220.000 Elefanten leben momentan hier. Botswana und Simbabwe beheimaten dabei laut KAZA die meisten Dickhäuter – nämlich rund 85%. Die Bestände in Angola und Sambia hätten sich aufgrund von Wilderei dagegen in den vergangenen Jahren deutlich verringert.

Die annullierte Auftragsvergabe für den Aus- und Umbau des Hosea-Kutako-Flughafens hat ein juristisches Nachspiel, nachdem die Rechtsvertreter eines der Projektbewerber ihre früheren Mandanten auf Anwaltskosten in Höhe von 3,2 Millionen Namibia Dollar verklagt haben. In ihrer Klageschrift stützt sich die Kanzlei Shikongo Law Chambers dabei auf eine Abmachung, die sie laut Allgemeiner Zeitung im April 2016 mit den Antragsgegnern Anhui Foreign Economic Construction geschlossen habe. Darin sei vereinbart worden, dass die Antragsgegner den Anwälten eine Summe in Höhe von 1.5 Prozent der Gesamtkosten des Großprojekts in Höhe von 6,8 Milliarden Namibia Dollar zahlen würden. Abzüglich Gebühren und Abgaben belaufe sich diese Summe auf 3,2 Millionen Namibia Dollar.

Der Generalinspekteur der namibischen Polizei (NamPol), Generalleutnant Sebastian Ndeitunga, läutete am Montag eine neue Operation zur Kriminalprävention unter dem Motto „Operation Kalahari Desert“ für alle 14 Regionen ein. Diese schliesst sich nur wenige Tage nach dem erfolgreichen Abschluss der Operation Hornkranz an, welche sich aus Mitgliedern von NamPol, der Namibian Defence Force (NDF), dem namibischen Justizvollzugsdienst und der Stadtpolizei zusammensetzte. Das Windhoek-Team der „Operation Kalahari Desert“ wird über 200 Mitglieder haben und die Operation werde das ganze Jahr lang andauern. Ndeitunga forderte die Beamten auf, bei der Durchführung der Operation professionell vorzugehen. Die Art und Weise, wie die Beamten sich benähmen, sollte zeigen, dass Sie eine Autorität sind.

Die afrikanischen Nationen müssen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Sicherheit und der Schutz des Seeverkehrs wirksam und effizient gewährleistet werde, sagte Arbeits- und Verkehrsminister John Mutorwa bei der Eröffnung des einwöchigen maritimen Dialogs des „Africa Centre for Strategic Studies“, welcher am Montag in Windhoek begann. Er wies weiter darauf hin, dass in Afrika etwa 90 Prozent des Handels über die Schifffahrt abgewickelt werde. Somit stelle dies einen Schwerpunkt dar, weshalb die Meereswege sichergestellt und geschützt werden müssten. Mutorwa sagte weiter, während in Afrika erhebliche Fortschritte bei der Schaffung eines sicheren Seeverkehrsumfelds erzielt worden seien, müsse in bestimmten Teilen des Kontinents noch mehr getan werden, um den Bedrohungen der Seeverkehrssicherheit entgegenzutreten, insbesondere bei Fällen von Piraterie und bewaffnetem Raubüberfall auf hoher See.


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