Mittwoch 22. November 2017

14. November 2017 - Nachrichten am Abend

Über eine formelle Anklage im Steuerbetrugsfall von 19 festgenommenen Personen wird der Generalstaatsanwalt erst am 28. Februar entscheiden. Dies beschloss das Magistratsgericht in Windhoek. Hintergrund der erneuten Verschiebung sei die Flut an Fällen, die die Generalstaatsanwaltschaft zu bearbeiten habe. Den 19 Personen, darunter 16 Angolaner, wird vorgeworfen bis Dezember 2015 mindestens 114 Millionen Namibia Dollar an Steuern hinterzogen zu haben. Sie alle hatten bereits im Juni auf „nicht schuldig“ plädiert und befinden sich gegen Kaution auf freiem Fuß. Zur Festnahme vor knapp zwei Jahren hatten Ermittlungen der Anti-Korruptions-Kommission geführt.

Die Zahl der Opfer nach dem Erdbeben im Irak und Iran ist auf über 400 gestiegen. Zudem wurden mehr als 7.000 Menschen verletzt. Zehntausende Menschen mussten die Nacht im Freien verbringen - aus Angst vor Nachbeben oder weil ihre Häuser und Wohnungen zerstört wurden.  Im Iran wurde die Suche nach Überlebenden unterdessen eingestellt.

In Sachen Einreiseverbot hat US-Präsident Trump einen Etappensieg eingefahren. Ein Berufungsgericht in San Francisco hat die dritte Version des Einwanderungsdekrets in Teilen genehmigt. Menschen aus sechs vorrangig muslimischen Ländern, die keine engen familiären oder beruflichen Verbindungen in die USA nachweisen können, dürfen demnach nicht einreisen.

Der Veterinärzaun im Norden Namibias könnte bis 2022 von der Bildfläche verschwinden. Dies teilte sagte der Gouverneur der „Bank of Namibia“ bei einem Vortrag zur Landwirtschaft im Norden des Landes. Die Regierung arbeite demnach ernsthaft an dem Vorhaben, hieß es. Die sogenannte „Rote Linie“ trennt seit Jahrzehnten die nördlichen Gebiete, in denen unter anderem die Maul- und Klauenseuche vorkommt, von den seuchenfreien Gebieten des Zentralen Hochlandes und des Südens. Wirtschaftlich seien damit die kommunalen Farmer des Nordens weitestgehend vom lukrativen Fleischhandel ausgeschlossen. Um den Zaun abzubauen sei es notwendig, dass auch der Norden seuchenfrei sei und bleibt.

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