Freitag 13. Dezember 2019

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14. September 2015 - Nachrichten am Abend

35 Caprivi-Separatisten sind vom Vorwurf des Hochverrats freigesprochen worden. Das berichtet die Allgemeine Zeitung. Sie sollen noch heute, nach fast 16 Jahren Untersuchungshaft, entlassen werden. 30 Separatisten sprach Richter Elton Hoff hingegen des Hochverrats, Mordes und versuchten Mordes schuldig. Darunter befindet sich auch der ehemalige Parlamentsabgeordnete der DTA of Namibia, Geoffrey Mwilima. Die Separatisten versuchten 1999 mit Waffengewalt, die Unabhängigkeit des Caprivi, der heutigen Region Sambesi, voranzutreiben.

Die ungarische Polizei hat ein Schlupfloch im neuen Grenzzaun zu Serbien geschlossen. Wie Reporter vor Ort berichten, kontrollieren die Beamten auch die angrenzenden Bahngleise. Über diese und durch die Lücke waren in den vergangenen Tagen tausende Flüchtlinge nach Ungarn und so in die EU gelangt. Morgen tritt in Ungarn ein verschärftes Einwanderungsgesetz in Kraft. Es sieht unter anderem Haftstrafen für Menschen vor, die unerlaubt in das Land einreisen.

Australien bekommt einen neuen Regierungschef. Tony Abbott ist als Parteichef der Liberalen abgewählt worden und muss damit auch den Posten als Premierminister räumen. Er unterlag seinem Herausforderer Malcom Turnbull mit 44 zu 54 Stimmen. Der neue Parteichef führt nun auch die Geschicke des Landes. Abott war u.a. wegen der schleppenden Konjunktur unter Druck geraten.

Das namibische Forstministerium geht verstärkt gegen illegale Holzfäller vor. Dies berichtet der Namibian unter Berufung auf die Polizei in der Region Ohangwena. Demnach wurde bei einer Polizeikontrolle illegal geschlagenes Holz konfisziert. Es habe die nötige Genehmigung des Ministeriums gefehlt. Insgesamt soll es sich um gut 2000 Baumstämme gehandelt haben. Hierfür wurde die Höchststrafe verhängt, die laut dem Forstministerium aber nur bei 300 Namibia Dollar liegt.

Sierra Leone hat im Kampf gegen Ebola einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Wie die Behörden mitteilten, starb im Norden des Landes ein junges Mädchen an dem Virus. Die 16-Jährige hatte mit den jüngsten Fällen im Nachbardistrikt keinen Kontakt. Bislang gilt nur Liberia als Ebola-frei.

Facebook will gezielt gegen Hassbotschaften im Internet vorgehen. Bei einem Treffen mit Bundesjustizminister Maas kündigte das Online-Netzwerk Facebook an, eine Task-Force zu gründen. An der sollen sich Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Parteien beteiligen. Facebook steht in der Kritik, weil das Unternehmen z.B. sexuell anstößige Beiträge schnell von der Plattform löscht, rechtsextreme Hetzparolen dagegen nicht.

Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer hat Schwierigkeiten, sich nach einem Urlaub wieder im Job einzugewöhnen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Apotheken-Umschau. 38 Prozent klagen demnach über die erhöhte Belastung durch liegengebliebene Arbeit. Allerdings gibt es auch viele, die sich nach den freien Tagen wieder richtig auf ihre Arbeit freuen.

In der vergangenen Woche sind aus den Stauseen Namibias wieder mehr als 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser entnommen worden. Das geht aus dem wöchentlichen Bericht des Wasserversorgers Namwater hervor. Die Stauseen, die Windhoek mit Wasser versorgen, sind nun noch zu 22,4 Prozent gefüllt, gegenüber 22,8 Prozent vor einer Woche und 41,7 Prozent vor einem Jahr. Die Stauseen im Süden Namibias sind hingegen weiterhin zu deutlich mehr als der Hälfe gefüllt. Bei Gobabis beträgt der Füllstand 40 Prozent, gegenüber knapp 41 Prozent vor sieben Tagen.

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