Mittwoch 21. August 2019

14. September 2015 - Nachrichten am Morgen

Der Geschäftsführer der namibischen Finanzaufsichtsbehörde Namfisa, Phillip Shiimi, ist am Samstagmorgen bei einem Verkehrsunfall gestorben. Shiimi war mit seiner Frau Eli auf der Fahrt in den Norden des Landes. Rund 70 Kilometer vor Otjiwarongo prallte sein Wagen auf den Anhänger eines Lastwagens, der mit Motorschaden an der Seite der Fernstraße stehengeblieben war. Shiimis Frau Eli wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und bereits wieder entlassen. Der Lastwagen-Fahrer blieb unverletzt.

Zwei Verwandte von Bildungsministerin Katrina Hanse-Himarwa haben aus dem Wohnungsbauprojekt in Mariental Häuser erhalten, indem sie kurz vor der Zuteilung auf die Liste der Begünstigten gesetzt worden waren. Dem Namibian zufolge wurden ihnen im vergangenen Dezember zwei der 40 Häuser aus der ersten Phase des Programms zugewiesen. Zwei andere Begünstigte, Mitglieder der Oppositionsparteien DTA und CoD, seien auf die nächste Phase des Wohnungsbauprojektes vertröstet worden. Die Ministerin lehnte laut Namibian einen Kommentar ab. Erst im April war bekannt geworden, dass ihrem Sohn im Zuge der Bodenreform ein Teilstück der Farm Uhlenhorst in der Region Hardap zugeteilt worden war, obwohl er weniger Kriterien erfüllt hatte als eine leer ausgehende Mitbewerberin.

Namibias Präsident Hage Geingob ist am Wochenende zu seiner ersten Reise außerhalb Afrikas nach Kuba geflogen. Wie die Allgemeine Zeitung berichtet, war er von Staatspräsident Raúl Castro eingeladen worden. Ziel sei, die Kooperation in Bildung, Gesundheitswesen und Sport zu stärken. Kuba hatte die Swapo im Kampf um die Unabhängigkeit Namibias unterstützt. Am Mittwoch reist Geingob weiter in die USA, wo er laut AZ vor der UN-Generalversammlung sprechen wird.

In der Windhoeker Innenstadt hat ein Beamter der City Police ungeachtet einer Schussverletzung zwei mutmaßliche Verbrecher verhaftet. Sieben Bewaffnete hatten am Samstagmorgen zwei Männer ausgeraubt. Der Beamte wurde von Augenzeugen alarmiert und stellte die Verbrecher. Obwohl eine Kugel seine rechte Wade traf, nahm er zwei der Männer fest. Die anderen Kriminellen wurden inzwischen ebenfalls gefasst. Außerdem haben laut Polizei in der Freitagnacht im Windhoeker Stadtteil Ombili mehrere Bewaffnete einen Chinesen überfallen und Laptops, Mobiltelefone und Bargeld im Gesamtwert von 108.000 Namibia Dollar geraubt.

Die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Österreich haben zu kilometerlangen Staus geführt. Seit gestern werden Fahrzeuge auf dem Weg nach Deutschland vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise wieder kontrolliert. Bundesinnenminister de Maizière spricht von einem Signal auch an Asylsuchende, dass sie sich nicht einfach ein Land ihrer Wahl aussuchen könnten. Kritik an der Maßnahme kommt von der Opposition

Ägyptische Sicherheitskräfte haben bei der Verfolgung von Dschihadisten versehentlich mehrere mexikanische Touristen und ihre Begleiter erschossen. Laut Innenministerium kamen mindestens 12 Menschen ums Leben, 10 weitere wurden verletzt. Soldaten und Polizisten hatten das Feuer auf vier Pick-Ups eröffnet, in denen sie islamistische Kämpfer vermuteten. Der Vorfall ereignete sich in einer Wüstenregion im Westen des Landes, die bei Touristen beliebt ist, aber auch Terroristen als Rückzugsraum dient.

Der ukrainische Präsident Poroschenko fordert einen Abzug der russischen Besatzungstruppen aus dem Osten des Landes. Er sagte der Tageszeitung Welt, dass im Moment über 9000 russische Soldaten in dem Gebiet seien, dazu hunderte Panzer. Poroschenko ist aber trotzdem zuversichtlich, dass sich die Lage entspannt. In letzter Zeit wurde die Waffenruhe eingehalten. Wirtschaftlich sieht er sein Land auf einem guten Weg, Bankensystem und Währungsreserven hätten sich stabilisiert.

Im US-Bundestaat Kalifornien ist für einige Gebiete der Notstand ausgerufen worden. Hintergrund sind die heftigen Waldbrände, die nach vier Jahren Rekorddürre den Westen der USA heimsuchen. Derzeit wüten zwölf Feuer, von denen zwei besonders zerstörerisch sind. Betroffen ist vor allem das Gebiet westlich und östlich der Hauptstadt Sacramento. Hunderte Häuser wurden bereits zerstört.


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