Donnerstag 15. November 2018

14. September 2018 - Nachrichten am Abend

Die Region Erongo hat eine Einrichtung zur Notfallversorgung der kranken Bevölkerung mit Nahrungsmitteln eingerichtet. Die sogenannte „Emergency Food Bank“ wurde vom Regionalgouverneur heute eröffnet. Es handele sich um eine temporäre Einrichtung die die Versorgung von staatlichen Klinik- und Krankenhauspatienten sicherstellen. Die Entscheidung für die Einrichtung sei vergangene Woche gefallen, nachdem vier Tage lang staatliche Patienten keinerlei Essen erhalten hätten. Hintergrund waren finanzielle Probleme beim Gesundheitsministerium und den Catering-Unternehmen. Um dem Problem bis zu einer endgültigen Lösung entgegenzuwirken, sei die staatliche Essensausgabe nun eingerichtet worden. Es gehe insgesamt um etwa 600 Mahlzeiten am Tag.

Es gibt einen Lichtblick für die wilden Pferde der Namib. Wie die Wild Horses Foundation mitteilte, sei erstmals wieder die Chance gegeben, dass ein Fohlen überleben könnte. Seit 2012 haben die Pferde kein Fohlen mehr durchgebracht. Die bis zur letzten Regensaison anhaltende Dürre sowie ein Rudel Hyänen setzten der Population stark zu. Heute gibt es noch 80 Wildpferde, vor fünf Jahren waren es noch fast 290. Analysen nach kann mit einem weiteren Fohlen in diesem und weiteren im kommenden Jahr gerechnet werden. Seit Jahren werden die Tiere durch Futterspenden vor dem Aussterben bewahrt.

Ein türkisches Gericht hat einen Deutschen werden Terrorpropaganda zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Taxifahrer aus Hamburg war bei einem Familienbesuch in seinem kurdischen Heimatdort festgenommen worden, nachdem er sich auf Facebook kritisch über die türkische Regierung geäußert hatte. Die Strafe wurde Berichten zufolge ausgesetzt. Der 46-Jährige darf das Land aber nicht verlassen. Sein Anwalt kündigte an, in Berufung zu gehen.

Nord- und Südkorea gehen weiter aufeinander zu. Die verfeindeten Bruderstaaten haben heute im nordkoreanischen Kaesong ein gemeinsames Verbindungsbüro eröffnet. In dem Gebäude sind demnach ein gemeinsamer Konferenzraum sowie getrennte Büros für Beamte beider Staaten untergebracht. Das Verbindungsbüro sei ein Zeichen des gemeinsam vom Norden und vom Süden geschaffenen Friedens, erklärte der südkoreanische Wiedervereinigungsminister bei der offiziellen Eröffnung.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok