Donnerstag 18. Juli 2019

15. April 2019 - Nachrichten am Abend

Entgegen anderslautender erster Informationen sind beim morgigen Mordanschlag in Arandis zwei und nicht drei Personen Opfer gewesen, Dies bestätigte die Polizei in der Region Erongo. Es handele sich wie berichtet bei den Opfern um den 72-jährigen Leiter des Bergbau- und Technologieinstituts NIMT, Eckhardt Mueller, und seinen 60-jährigen Vize Heimo Hellwig. Eine dritte Person, Trainingsleiter Hendrik Koekemoer befand sich, anders als sonst üblich, erst später vor Ort. Zwischenzeitlich wurde auch der Chef der Ingenieursabteilung, Ralph Bussell, als mutmaßliches drittes Opfer mit schweren Verletzungen genannt. – Der oder die Täter sind weiterhin auf der Flucht und das Motiv ist unbekannt.

Die beiden Innenministerien befänden sich in engen bilateralen Gesprächen um zukünftig Grenzübertritte mit Personalausweisen zu ermöglichen. Damit wäre erstmals in anderes Land für Namibier und Botswaner ohne Reisepass zu besuchen. Bereits im Februar hätten sich Staatspräsident Hage Geingob und sein botswanischer Amtskollege Mokgweetsi Masisi auf ein Abkommen hierzu verständigt. Man Erfülle damit Empfehlungen der Afrikanischen Union das Reisen zwischen den Staaten des Kontinents zu vereinfachen.

Ein hochrangiger Mitarbeiter im Staatshaus hat am frühen Morgen den Freitod gewählt. Unbestätigten Angaben nach soll er in den von Staatspräsident Hage Geingob angeprangerten, illegalen Einbau eines Aufzugs für fast eine Million Namibia Dollar involviert gewesen sein. Hierzu seien Ermittlungen eingeleitet worden, wie aus einer Presseerklärung des Präsidenten vom Wochenende hervorgeht. Der Einbau in ein staatliches Haus, das derzeit von Ex-Vizepräsident Nickey Iyambo bewohnt werde, sei ohne eine Genehmigung geschehen. Möglicherweise stehen korrupte Machenschaften hinter dem Einbau, wie Medien spekulieren.


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