Freitag 23. August 2019

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15. August 2015 - Nachrichten am Abend

Namibia hat seit seiner Unabhängigkeit enorme Fortschritte bei der Armutsbekämpfung gemacht. Dies sagte Staatspräsident Hage Geingob laut Nachrichtenagentur Nampa zu Beginn des Nationalen Dialoges für Armutsbekämpfung. So seien in den vergangenen 25 Jahren mehr als 400.000 Namibier der Armut entkommen. 2010 lebten knapp 30 Prozent der Namibier in Armut, 1993 waren es hingegen noch fast 70 Prozent. Geingob betonte, dass man sich trotz der positiven Entwicklung nicht ausruhen dürfe. Es müsse das Ziel aller Namibier sein, Armut im Land auszulöschen. Aus diesem Grund wurde die staatliche Rente von 600 auf 1000 Namibia Dollar im Monat angehoben.

Im Mittelmeer sind erneut mindestens 40 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Dies bestätigte die italienische Marine vor der Insel Lampedusa. Ein Schiff mit etwa 400 Menschen an Bord sei vor der Insel aufgebracht worden. Die Rettungsaktion der Marine dauere noch an. Erst vergangene Woche starben 200 Flüchtlinge, als ihr Boot vor der Küste Libyens sank. In diesem Jahr kamen bereits mehr als 220.000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa, darunter fast die Hälfte nach Italien.

Die Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika sollten Importzölle abschaffen. Dazu rief die Generalsekretärin der SADC, Stergomena Tax, auf. Aus Anlass des SADC-Treffens am Hauptsitz in Botswana sagte sie, dass die achtjährigen Verhandlungen zu einem gemeinsamen Markt von 26 afrikanischen Staaten im Juni abgeschlossen wurden. Hierunter befinden sich neben SADC-Mitgliedsstaaten auch die der COMESA und der Ostafrikanischen Gemeinschaft. Probleme bereite aber vor allem die Notwendigkeit einer abgestimmten Computersoftware für die Abhandlung von Zöllen. Bisher verfügen nur Mauritius, Malawi, Namibia, Sambia und Tansania über die nötigen Systeme.

Berichten der Nachrichtenagentur AFP nach kam es erneut zu schweren Explosionen im Hafengebiet chinesische Millionenstadt Tianjin. Experten arbeiten weiterhin vor Ort, um die Belastung der Umwelt zu untersuchen. Es könnten bis zu 700 Tonnen Natriumzyanid freigesetzt worden sein. Wegen der giftigen Wolken sei eine 3-Kilometer-Zone eingerichtet worden, in dem sich keine Zivilperson aufhalten darf. Am Mittwoch kam es zu mehreren, schweren Explosionen im Hafen von Tianjin.

Indien will mit aller Macht die ausufernde Korruption bekämpfen. Dies kündigte Premierminister Modi an. Aus Anlass des Unabhängigkeitstages versprach er, dass die Korruption von oben nach unten bekämpft wird. Den Anfang mache er bei Mitgliedern seiner Regierung und den Abgeordneten. In den vergangenen Monaten kamen bereits Korruptionsverdachte gegen den Außenminister sowie einige Ministerpräsidenten von Bundesstaaten auf. Zudem sagte Modi, dass binnen 1000 Tagen alle Dörfer in Indien an das Stromnetz angeschlossen werden sollen. In Indien gibt es mindestens 640.000 Dörfer.

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