Freitag 13. Dezember 2019

Music low res4 300ppx

 

15. August 2015 - Nachrichten am Mittag

Erstmals hat sich ein Kaiser Japans für die Rolle des Landes im Zweiten Weltkrieg entschuldigt. Entgegen dem Jahrtausende alten Protokoll zeigte Kaiser Akihito „tiefe Reue“. Auch 70 Jahre nach der Kapitulation seines Landes spüre man die Verantwortung für den Tod von Millionen Menschen. Zuvor war Regierungschef Abe in die Kritik geraten, da er keine eindeutige Entschuldigung für das damalige Vorgehen aussprach. Insbesondere China und Südkorea hatten bis zum 15. August 1945 unter der Besatzung Japans gelitten.

60 Prozent aller Arbeitskräfte in staatlichen Einrichtungen in Namibia sind Frauen. Dies sagte Christina Hoebes, Vizeministerin im Büro der Premierministerin, bei der Namibischen Frauen-Konferenz. Auf Management-Ebene seien jedoch weiterhin Männer in fast 60 Prozent aller Positionen beschäftigt. Dennoch sei Namibia nicht nur mit seiner fast 50-prozentigen Repräsentierung von Frauen in der Nationalversammlung ein Vorbild für Afrika. Hoebes sprach auch das Problem des Gehaltsunterschiedes zwischen Männern und Frauen an, das in Namibia wie überall auf der Welt alltäglich sei.

In der chinesischen Stadt Tianjin ist die Zahl der Toten nach der verheerenden Explosion auf 85 gestiegen. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua spricht von mehr als 720 Verletzten, wovon die meisten schwere Verbrennungen davongetragen hätten. Weiterhin habe die Feuerwehr noch nicht alle Brände unter Kontrolle. Mehr als 200 Chemieexperten seien im Einsatz, um die Einflüsse der explodierten Chemikalien auf die Umgebung zu untersuchen. Am Mittwoch waren weite Teile des Hafens der Millionenstadt in einer Folge von Explosionen zerstört worden.

Die Generalstaatsanwaltschaft in der Demokratischen Republik Kongo hat 34 Personen wegen Völkermordes angeklagt. Dies gab laut Nachrichtenagentur Reuters ein Sprecher in Kinshasa bekannt. Die Anklage gegen Mitglieder der Volksgruppen der Luba und Twa ist die erste dieser Art in dem Land überhaupt. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu 30 Jahre Haft. Erst 2013 wurde ein Gesetz eingeführt, dass Zivilgerichten eine solche Anklage erlaube. Die Luba und Twa kämpfen seit 2013 um reiche Mineralienvorkommen im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Zahlreiche Menschen sollen seitdem ums Leben gekommen sein.

Die südnamibische Küstenstadt Lüderitz hat ein neues Prinzenpaar. Seit dem Abend herrschen Prinz Erich „der Elektro-Aktive“ Looser und Prinzess Jessica „the Magic Touch“ Nel über das Narrenvolk des LüKa. Wie Hitradio Namibia von Marion Schelkle vor Ort erfuhr, wurde das neue Prinzenpaar während des gut besuchten Prinzenballs gekrönt. Fast 50 Narren aus anderen Teilen Namibias sollen beim LüKa mitgefeiert haben.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.