Mittwoch 21. August 2019

15. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Der SADC-Ministerrat hat gestern in Botswana eine Zusatz-Sitzung im Vorfeld des zweitägigen Gipfels der Staatsoberhäupter und Regierungschefs begonnen. Das Treffen, das an zwei Tagen stattfindet, bietet Gelegenheit, um eine Bilanz der Entscheidungsumsetzung des Rates und des Fortschritts bei der regionalen SADC Integrationsagenda zu ziehen. Es nehmen unter anderem Minister und hochrangige Regierungsvertreter aus den 15 SADC-Ländern teil, so Nachrichtenagentur Nampa. Die namibische Delegation wird von der stellvertretenden Premierministerin und Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten Netumbo Nandi-Ndaitwah geführt. Das Thema des 35. Gipfeltreffens ist "Stärkere Industrialisierung der SADC-Wirtschaft durch Transformation von Naturgröße und verbessertes Humankapital“.

Die Finanzminister der Euro-Staaten haben sich auf die Bedingungen für neue Milliarden-Hilfen für Griechenland geeinigt. Das berichteten Diplomaten gestern nach einer Sondersitzung in Brüssel. Die Hilfe soll bis zu 86 Milliarden Euro umfassen und auf drei Jahre angelegt sein. Ein Großteil der Gelder wird vom Eurorettungsschirm ESM kommen, so Spiegel Online. Die Beteiligung des IWF bleibt vorerst offen. Die Fonds-Chefin Lagarde nannte die neue Vereinbarung zwar "einen sehr wichtigen Schritt nach vorne". Sie sagte aber auch, dass sie weiter fest davon überzeugt sei, dass Griechenlands Schulden untragbar geworden seien und Griechenland die Schuldentragfähigkeit nicht auf eigene Faust wiederherstellen könne.

Der Internationale Wӓhrungsfonds hat die jϋngsten Reformen bei der Feststellung der Landeswӓhrung Yuan in China gelobt. Die Ӓnderungen verschafften der Volksrepublik beinahe ein frei schwankendes Wechselkurssystem, sagte der IWF-Vertreter fϋr China der Bildzeitung. Die Zentralbank der weltweit zweitgrӧβten Volkswirtschaft hatte am Dienstag die Kriterien fϋr den Wechselkurs geӓndert und damit eine Talfahrt des Yuan eingeleitet. An den Bӧrsen weltweit sorgte dies fϋr Schockwellen und schϋrte Sorgen ϋber einen Wӓhrungskrieg. Inzwischen beruhigte sich die Lage an den Mӓrkten aber wieder. Durch den Kursverfall des Yuan werden Exporte nach China teurer, chinesische Waren auf dem Weltmarkt billiger.

Wegen möglicher Probleme mit Airbags ruft Volkswagen in den USA 420.000 Autos zurück. Betroffen seien Fahrzeuge der Modellreihen Golf, Jetta, Passat und Tiguan, die zwischen 2010 und 2014 gebaut wurden, so ein Konzernsprecher. Bei den Autos könne ein Problem mit einer Feder am Lenkrad dafür sorgen, dass bei einem Unfall der Airbag nicht auslöse. Wie der Sprecher weiter sagte, prüft VW derzeit, ob auch in anderen Ländern Fahrzeuge wegen dieses Problems zurückgerufen werden müssen.

In Deutschland stehen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres die Chancen auf eine Lehrstelle gut. Die Bundesagentur für Arbeit zählte Ende Juli etwas mehr offene Ausbildungsplätze als noch auf eine Stelle wartende Bewerber. Das hieβe nicht, dass die Anwärter auch alle fündig würden. Wie in den Vorjahren wird ein Ansturm auf bestimmte Berufe erwartet, die zudem regional unterschiedlich verteilt sind, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg der Deutschen Presse-Agentur sagte.


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