Sonntag 16. Juni 2019

15. August 2017 - Nachrichten am Abend

Ein Diebstahl durch einen Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens wurde binnen eines Tages von der Polizei aufgeklärt. Wie diese mitteilte wurde der 40-Jährige heute in Otjiwarongo festgenommen. Er war den Angaben nach gestern nach Abholung einer hohen Geldsumme bei einem Kunden nicht wieder zur Arbeitsstelle zurückgekehrt. Das Fahrzeug des Sicherheitsunternehmens wurde bereits gestern in Windhoek aufgefunden. Insgesamt konnte die Polizei bei dem Mann mehr als 550.000 Namibia Dollar in bar sicherstellen.

Simbabwes Langzeitpräsident Robert Mugabe dort einmal mehr durch rassistische Äußerungen für Aufregung. Bei einer Kundgebung vor zigtausenden Anhängern versicherte Mugabe, dass die Mörder weißer Farmer keinerlei rechtliche Konsequenzen zu befürchten hätten. Dafür werde er sich persönlich einsetzen. Es gäbe keinerlei rechtliche Handhabe gegen die 2000 begonnene Landreform, bei der mindestens 12 Farmer ermordet wurden. Es handele sich laut Mugabe um das Recht jeden schwarzen Simbabwers das Land der Vorfahren in Besitz zu nehmen.

Air Berlin ist zahlungsunfähig. Deutschlands zweitgrößte Airline hat heute Insolvenz angemeldet. Der Großaktionär, die Fluggesellschaft Etihad hat den Geldhahn zudreht. Die Bundesregierung springt ein und hilft mit einem 150 Millionen Euro schweren Übergangskredit aus. Für die Kunden ändert sich dadurch erstmal nichts: die Flieger sollen weiter wie geplant abheben.  Daneben laufen Verhandlungen mit der Lufthansa über den Verkauf einiger Teile des Konzerns.

Die Regierungskoalition von Präsident Macky Sall hat die Parlamentswahl Ende Juli im Senegal gewonnen. Das Bündnis kommt auf 125 der 165 Sitze im Parlament. Die Koalition von Ex-Präsident Abdoulaye Wade erhielt demnach 19 Sitze, die des Bürgermeisters der Hauptstadt Dakar, Khalifa Sall, sieben Sitze. Insgesamt sind 14 Parteien im Parlament vertreten. Bei Zusammenstößen zwischen Unterstützern des Präsidenten und des wegen Veruntreuung von Geldern inhaftierten Bürgermeisters der Hauptstadt hatte die Polizei dutzende Menschen festgenommen und Tränengas eingesetzt.


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