Dienstag 10. Dezember 2019

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15. August 2019 - Nachrichten am Mittag

Alleine im Juli nahm die namibische Polizei NAMPOL 118 mutmaßliche Drogenhändler fest. 90 Prozent der Verhafteten seien Namibier, gefolgt von Kongolesen und Angolanern, teilte die Polizei weiter mit. Insgesamt wurden Drogen mit einem Straßenverkaufswert von mehr als 530.000 Namibia Dollar sichergestellt. Hierbei sei Cannabis mit 33 Kilogramm und einem Wert von mehr als 330.000 Dollar am häufigsten. Auch Kokain, Mandraxtabletten und Crack seien auf dem Vormarsch.

Die Jahresinflation in Namibia ist weiter rückläufig. Sie lag laut Statistikagentur NSA im Juli bei 3,6 Prozent, gegenüber 4,5 Prozent vor einem Jahr. Vor allem der Preisanstieg bei Alkohol, , Tabak, Gesundheitsleistungen , Transport, Behausung, Strom und Wasser sowie im Gastgewerbe sei deutlich geringer ausgefallen. Der Bildungsbereich ist mit einer Inflation von 12 Prozent im Jahresvergleich der stärkste Preistreiber. In den Bereichen Kommunikation und Bekleidung gäbe es laut NSA hingegen kaum eine Inflation. Die regionale Jahresinflation im Norden lag bei 3,3 Prozent, in Windhoek bei 3 Prozent und im Süden bei 5,1 Prozent.

Das Umweltministerium unterstützt 70 vom Tod bedrohte Flusspferde. Man habe ein Bohrloch geschlagen und pumpe Wasser in eine Senke, in der die 68 Flusspferde gestrandet sind. Aufgrund der Dürre gäbe es in der Umgebung praktisch keine Ausweichwasserflächen für die Tiere, heißt es. Vergangene Woche wurden die Tiere erstmals gemeldet. Der Grenzfluss Chobe stehe in einigen Gebieten ebenfalls vor der Austrocknung. Das Bohrloch liefere derzeit 12.000 Liter Wasser pro Stunde. Das Ministerium hoffe die Fördermenge auf 20.000 Liter zu steigern. Die Lage dieser Flusspferde werde sich deshalb kurzfristig und vor allem Nachhaltig verbessern

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