Mittwoch 17. Juli 2019

15. Januar 2017 - Nachrichten am Abend

Vor der libyschen Küste ist erneut ein Flüchtlingsboot mit mehr als 100 Menschen gekentert. Laut Rettungskräften wurden bislang vier Menschen lebend gerettet - außerdem haben die Helfer acht Leichen geborgen. Die anderen Menschen würden zurzeit vermisst heißt es - die Behörden befürchten, dass die Zahl der Toten dramatisch steigen könnte. Internationale Hilfsteams sind zurzeit im Großeinsatz.

Ein Passagierflugzeug der Lufthansa-Tochter Eurowings ist in Kuwait wegen eines Bombenalarms zu einer Notlandung gezwungen worden. Die Maschine war mit 299 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Köln. Der Alarm stellte sich als Fehlalarm heraus - Experten durchsuchten den Flieger - Sprengstoff wurde aber nicht gefunden.

Im Fall des Weihnachtsmarktanschlags von Berlin geraten die Sicherheitsbehörden zunehmend unter Druck. Fraglich ist unter anderem, welche Kontakte die Behörden zu dem Attentäter hatten. Wie der Fall weiter aufgeklärt werden soll ist unterdessen im politischen Berlin umstritten. Möglich ist ein Untersuchungsausschuss - den fordert vor allem die CDU. Die SPD spricht dagegen dafür aus, einen Sonderermittler einzusetzen.

Der Nahostkonflikt ist heute Thema einer internationalen Konferenz in Paris. Vertreter von mehr als 70 Staaten und Organisationen wollen sich für eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern stark machen. Die Konfliktparteien sind nicht mit dabei. Israels Regierungschef Netanjahu kritisierte das Treffen vorab als eine manipulierte Konferenz. Nachdem sich die USA zuletzt auch kritisch zur Politik Israels geäußert hatten, kündigte Netanjahu nun an, das weitere Vorgehen des künftigen US-Präsidenten Trump abzuwarten. 


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