Sonntag 18. August 2019

15. Juli 2019 - Nachrichten am Morgen

Informationsminister Stanley Simataa äußerte sich in der Nationalversammlung zur Regulierung von sozialen Medien. Dem Namibian zufolge sagte Simataa, dass die Regierung kein Gesetz erlassen könne das Staatsbürgern vorschreibt wie diese sich in Sozialen Medien verhalten sollten. Die Regulierung wurde von SWAPO-Mehrheitsführerin Evelyne Nawases -Taeyele beantragt. Zur Begründung sagte Nawases-Taeyele, dass Anstand, Patriotismus und Moral in Namibia bedroht seien und es der Regulierung von Sozialen Medien bedürfe. Ihr zufolge sei dies wichtig da die Sozialen Medien zunehmend von jungen Menschen benutzt werde um andere zu beschimpfen, zu verleumden oder diese zu beleidigen. Dies treffe allzu häufig nationale Führer und Politiker.

Das Australische Wetterbüro hat den El Nino Status auf neutral geändert, berichtet die Republikein. Der neutrale Status wird voraussichtlich den kommenden Herbst und Sommer anhalten. Ein neutraler El Nino Status kann sich positiv auf den Regenfall im Südlichen Afrika auswirken. Es gibt derzeit noch keine Anzeichen ob es sich in ein La Nina Phänomen umschwenken wird. Dem entgegen stehen die Unwägbarkeiten der Wassertemperatur des Indischen Ozeans noch nicht fest- diese können vor allem den Winterregen im Südlichen Afrika beeinflussen. El Nino ist eine ungewöhnliche, nicht zyklische Strömungsveränderung im Pazifik und beeinflusst das Wettermuster im Südlichen Afrika.

Die finanziell angeschlagene „Agro Marketing and Trade Agency“ AMTA hat die Verteilungszentren für Gemüse bis auf Weiteres geschlossen. Die „Fysal Fresh Produce“-Agentur, der größte Vertreiber von Gemüse hat der AMTA gekündigt. Das Ongwediva-Verteilungszentrum stellte Anfang des Monats seinen Betrieb ein. Die Gemüseagentur AMTA wurde gegründet, um einen Markt für Gemüsebauern aufzubauen. Die Regierung hatte Millionen von Namibia Dollar für den Aufbau und die Errichtung der Gemüse- Verteilungszentren investiert, so der Namibian. Nach der Schließung steht zur Befürchten das diese Investitionen dauerhaft nicht den erwünschten Mehrwert für die Bauern erwirtschaftet und womöglich eine Investitionsruine darstellt.


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