Mittwoch 22. Mai 2019

15. Mai 2019 - Nachrichten am Morgen

Jethro Kwenani, zuständig für Kommunikation bei der „Meat Corporation of Namibia“ MEATCO, sagte das die Schlachtkapazität voll ausgelastet sei. In einem Interview mit NAMPA sagte er weiter, dass die Schlachthöfe von Meatco für 450 Tiere pro Tag ausgelegt seien, der Bedarf aber derzeit bei 500 Tiere pro Tag die Kapazität übersteige. Dies zwingt die Schlachthöfe an Wochenenden und einigen Feiertagen zu schlachten, um den Bedarf der Farmer an Schlachtung zu decken, so Kwenani. Die Bauern seien gezwungen, ihre Tiere zu verkaufen, damit diese nicht an den Folgen der Dürre verenden. Die hohe Nachfrage zur Schlachtung bei Meatco sei jedoch hauptsächlich auf einen besseren Preis pro Tier zurückzuführen, den Meatco Farmern im Gegensatz zu Konkurrenten anbiete. Obwohl Namibia von Dürre betroffen ist, hob Kwenani hervor, dass die Landwirte ihr Bestes gäben, um qualitativ hochwertige Tiere zu liefern und dass in großen Stückzahlen.

Die unabhängige Kandidatin für den Wahlkreis Ondangwa Urban, Angelina Immanuel, hat die Behauptung, sie sei ein SWAPO-Mitglied aufs Schärfste zurückgewiesen. Immanuel teilte dem Namibian gegenüber mit, sie verstehe nicht weshalb Sie sich der SWAPO gegenüber rechtfertigen solle. Die 27-Jährige forderte auch diejenigen auf, die behaupteten sie sei Mitglied der Regierungspartei dies zu beweisen. Sie reagierte auf die Anschuldigungen von Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila, als sie am Samstag in Ondangwa bei einer SWAPO-Kundgebung sprach. Saara Kuugongelwa-Amadhila gab am Montag bekannt, dass sie die unabhängige Kandidatin nicht angegriffen hätte, sondern lediglich die SWAPO -Mitglieder an die Wahlregeln und -verfahren der Partei erinnere.

Nguzu Muharukua, der Stadtrat des von der Dürre heimgesuchten Epupa, hat die Entscheidung von Präsident Hage Geingob, den Ausnahmezustand aufgrund der Dürre auszurufen, begrüßt. Die Proklamation des Präsidenten, in der alle Ämter, Ministerien, Agenturen und Ressourcen mobilisiert werden, um sicherzustellen, dass die betroffenen Gemeinden die notwendige Hilfe erhalten, sei jedoch zu spät, um einen wesentlichen Einfluss zu erzielen, sagte er in einem Interview mit NAMPA außerhalb des Nationalrats in der Hauptstadt am Dienstag. Die Intervention hätte größere Auswirkungen gehabt, wenn sie früher durchgeführt worden wäre. Durch weitere Verzögerungen hätte sich die Situation jedoch auf ein noch nie dagewesenes Niveau verschlechtert, und bis die Regierung eintritt, wären die Menschen bereits verhungert, sagte er weiter. Muharukua zufolge liegt es nun an den Verantwortlichen, die nationalen Notfallpläne umzusetzen, um sicherzustellen, dass die Hilfe die Namibier erreicht.

Ob die Zeit ausreicht entsprechende Auf- und Nachrüstung durchzuführen, soll sich herausstellen, wenn die namibische Zivilluftfahrtbehörde im Juni 2019 erste Gespräche mit den Interessenträgern führt. Laut Allgemeiner Zeitung ist die namibische Zivilluftfahrtbehörde NCAA nach wie vor fest entschlossen alle Privatflughäfen bis zum Ende des Jahres 2019 gemäß den Vorschriften der internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO registriert zu bekommen. Flugfelder, die es nicht schaffen, ihre Infrastruktur den Maßstäben entsprechend aufzurüsten, werden vermutlich keine Flugzeuglandungen auf ihren Flugplätzen zulassen dürfen.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok