Mittwoch 17. Januar 2018

15. November 2017 - Nachrichten am Abend

Südafrikas Präsident Jacob Zuma steht, in Position als Vorsitzender der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika SADC, an der Seite des rechtmäßigen Präsidenten Simbabwes, Robert Mugabe. Dies gab Zuma in einer Erklärung am Mittag bekannt. Er rief zu Ruhe und Besonnenheit auf und warnte vor Entwicklungen in Simbabwe, die zu einem „verfassungswidrigen Regierungswechsel“ führen. Südafrikas Verteidigungs- und Sicherheitsminister werden nach Harare reisen, hieß es. - Indessen hat sich Namibia in einer offiziellen Erklärung mit der Sichtweise der SADC identifiziert. Man sei besorgt über die aktuelle Situation in Simbabwe.

Das Löwenrudel, dass bereits vor einigen Tagen zig Ziegen und Schafe in Kommunalgebieten getötet hat, hat unbestätigten Angaben nach erneut zugeschlagen. Diesmal sollen die 10 bis 15 Löwen mindestens 171 Ziegen und Schafe bei „Avante Post“ gerissen gaben. Erneut hielten sich die Nutztiere in einem unsicheren Kraal auf. Das Umweltministerium hatte vergangene Woche angekündigt, dass die Tiere umgesiedelt werden sollen. Nur im Notfall sei die Tötung vorgesehen. – Zudem wurde berichtet, dass Anfang November ein weiterer sogenannter „Wüstenelefant“ als Trophäentier getötet wurde. Zu beiden Vorfällen hat das Ministerium trotz mehrfacher Rückfrage noch keine Stellung bezogen.

Die Bundesregierung hat das neue russische Mediengesetz scharf kritisiert. Ein Sprecher bezeichnete mögliche Beschränkungen für deutsche und europäische Medien als völlig inakzeptabel. Das Gesetz ist offenbar eine Retourkutsche dafür, dass sich ein russischer Sender in den USA als ausländischer Agent registrieren musste.

Bei einer Auktion in Genf haben zwei Diamanten Rekordpreise erzielt. Ein über 19 Karat schwerer, pinkfarbener Diamant, wechselte für 12,3 Millionen Euro den Besitzer. Für einen weißen Diamanten samt Kette, der in etwa so groß ist wie ein Dominostein, wurden fast 29 Millionen Euro bezahlt.

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