Freitag 13. Dezember 2019

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16. August 2015 - Nachrichten am Morgen

Die Zahl der Opfer der Explosionskatastrophe im Hafen der chinesischen Millionenstadt Tianjin steigt weiter. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua bestӓtigte inzwischen 112 Tote. 95 Menschen werden noch vermisst, darunter zumeist Feuerwehrleute. Die Zahl der Todesopfer dϋrfte angesichts der vielen Vermissten auch vier Tage nach den schweren Explosionen in dem Chemikalienlager weiter steigen. Gestern hatte es an der Unglϋcksstelle vereinzelt noch kleinere Explosionen und Brӓnde gegeben. Die Behӧrden bestӓtigten auch erstmals, dass hochgiftiges Natriumzyanid ausgetreten ist. Die Ursache fϋr die Explosionen, die am Mittwochabend die Millionenstadt erschϋttert hatten, ist unterdessen weiter unklar.

Die internationale Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ äußerte sich gestern betroffen über Aussagen von Migranten, die die griechische Insel Kos auf Schlauchbooten erreichen. Mehrere Menschen aus Syrien und dem Irak, die in der vergangenen Woche auf Kos angekommen sind, sagten, dass sie von maskierten Bewaffneten auf dem Meer angegriffen worden waren. Einige behaupten, die Angreifer stahlen ihren Brennstoff und sogar Motoren. Hauptsӓchlich wird die griechische Küstenwache des Angriffs beschuldigt. Diese hatte am 1. August drei Männer auf der Insel Samos festgenommen, die Jagd auf Migranten machten, die von der Türkei aus versuchten, das Mittelmeer zu überqueren. Die Mӓnner waren wie die griechische Küstenwache gekleidet und trugen Kapuzen, so ein Sprecher. Eine internationale humanitäre Gruppe untersucht nun, ob tatsӓchlich Mafiabanden an solchen Angriffen beteiligt sind.

Das namibische Ministerium für Ausbildung und Innovation wird bald eine Vorlage für Bautischlerei-Studenten an Berufsbildungszentren an das Kabinett richten, um kaputtes Mobiliar in staatlichen Schulen zu reparieren. Die Bildungsministerin Dr. Itah Kandjii-Murangi sagte dies bei einem Treffen mit dem Kavango Regionalbeamten Sebastian Kantema, so Nachrichtenagentur Nampa. Dies würde bedeuten, dass die Regierung weniger Möbel beschaffen mϋsse, während die Auszubildenden praktische Erfahrungen sammeln, die sie für ihre Ausbildung benötigen.

Der Flϋchtlingsstrom in Sϋdmazedonien hat sich weiter aufgebaut. Von Gevgelija, das an der Grenze zu Griechenland liegt, fahren Züge nach Serbien ab. Hunderte Menschen aus Syrien, Afghanistan und dem Irak drängen in die Waggons, um in die Europäische Union zu gelangen. Grund für die Panik der Flüchtlinge ist Ungarns Ankündigung, einen Zaun an der Grenze zu Serbien zu errichten. Danach dürfte es für die Kriegsflüchtlinge schwieriger werden, in die Europäische Union zu gelangen und dort Asyl zu beantragen. Da die Route über Mazedonien nicht übers Meer führt, gilt sie als sicherer. Ein Vertreter des Roten Kreuzes sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass derzeit täglich 2000 Menschen aus Griechenland nach Mazedonien einreisten, doppelt so viele wie noch vor wenigen Wochen.

Großbritannien hat den Sieg der Alliierten über Japan vor 70 Jahren gefeiert. Den ganzen Tag über gedachte London unter starkem Sicherheitsaufgebot der Polizei mit Paraden, Kranzniederlegungen und von Chören gesungenen Hymnen des "VJ Days", mit dem der Zweite Weltkrieg endete. "The Road to Mandalay" war eine der beliebtesten Marschhymnen der britischen Soldaten, die in Burma gegen die Japaner kämpften.

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