Sonntag 18. August 2019

16. August 2019 - Nachrichten am Morgen

Staatspräsident Hage Geingob wird an diesem Wochenende den Vorsitz der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Africa SADC nach einem Jahr abgeben. Bei der 39. Versammlung der SADC in Tansania übernimmt deren Präsident John Magufuli den Vorsitz. Motto der Versammlung ist die „nachhaltige industrielle Entwicklung, der inter-regionale Handel und die Arbeitsplatzbeschaffung“. Geingob hat in einem Rückblick auf sein Amtsjahr auf den zunehmenden Frieden und die Stabilisierung der Region verwiesen. Es seien mehrere freie und faire Wahlen abgehalten worden. Ein Highlight sei der kürzlich geschlossenen Friedensvertrag in Mosambik. - Der 1980 gegründeten SADC gehören 16 Staaten des südlichen und südöstlichen Afrika an.

Erschließung von Bauland und Behausung sind die größten Herausforderungen im Land. Davon zeigen sich Vizestaatspräsident Nangolo Mbumba und Vize-Entwicklungsminister Derek Klazen überzeugt. Der Staat müsse an seinem Sozialauftrag festhalten, sagte Mbumba aus Anlass der Grundsteinlegung für das „Ongos Valley“, dem größten innerstädtischen Wohnungsbrauprojekt in Namibia. Klazen betonte indessen, dass der Nationale Entwicklungsland einen Fokus auf den Wohnungsbau setze. Er übergab heute 63 von der Shack Dwellers Federation initiierte Häuser. Diese kosten lediglich 33.000 Namibia Dollar und seien damit für die ärmsten Einkommensschichten gedacht.

Staatspräsident Hage Geingob hat einer Aufteilung der Region Kunene in zwei Regionen eine klare Absage erteilt. Dies sei nicht im Sinne eines „vereinten Namibias“, berichtet der Namibian. Es gäbe keinen gerechtfertigten Grund, dass die sogenannte Delimitation Commission einen solchen Vorschlag aufnimmt. Alle Bewohner der Region haben die gleiche Kultur. Warum die traditionelle Führer der Region eine solche Forderung gestellt haben, bleibe unklar. Geingob verstehe auch nicht, warum 2013 die Entscheidung zur Teilung der Kavango-Region gefallen sei. Es habe keinen wirtschaftlichen Vorteil gebracht.

Die höchste Sportorganisation im Land, die Namibische Sportkommission, ignoriert Anweisung des Sportministeriums und des Generalstaatsanwaltes. Dies berichtet der Namibian. Demnach wurde diese aufgefordert das zu hohe Gehalt ihres Vorsitzenden Simataa Mwiya [Sie-ma-tah Muija] zu korrigieren. Mwiya, der elf Angestellte unter sich habe, verdiene aktuell 1,2 Millionen Namibia Dollar im Jahr. Gesetzlich erlaubt seien ihm keinesfalls mehr als 1,1 Millionen Dollar. Anfang des Jahres wurde zudem vom Aufsichtsrat entschieden, dass sein Gehalt deutlich unter einer Million liegen solle. Beim Finanzmanager der Kommission liege die Kluft zwischen seinem Gehalt von 900.000 Dollar und dem Gesetz, das maximal 580.000 Dollar vorschreibe, noch weiter auseiandern.


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