Freitag 20. September 2019

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16. Juli 2019 - Nachrichten am Morgen

Bundesratspräsident Daniel Günther sagte am Montag gegenüber Präsident Hage Geingob, dass die deutsche Regierung die laufenden Verhandlungen zu den Vergehen während der Kolonialzeit zum Abschluss bringen will. Günther sagte gestern im Staatshaus, damit Namibia und Deutschland ihre Zukunft gemeinsam gestalten könnten, müssten sie auch die gemeinsame Vergangenheit im Blick behalten. Deutschland sei sich seiner Schuld und des Leids bewusst das es nach Namibia gebracht hat, und man wisse das die gemeinsame Vergangenheit Namibia und Deutschland verbindet und trennt. Für die Zukunft sei es sehr wichtig, dass dies gemeinsam analysiert wird und eine Lösung gefunden wird, so Günther. Vize-Präsident Nangolo Mbumba erwiderte das eine politische Erklärung kurz vor dem Abschluss stehe. Die Regierung stimme den Definitionen des Völkermords und der damit Verbundenen Entschuldigung und Wiedergutmachung zu. Er fügte hinzu, dass die Übersetzung sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache gleich sein sollte.

Wieder wurde der Entwurf einer geplanten Entwicklung auf dem Gelände des einstigen Swakopmunder Hallenbads seitens des Ästhetik-Komitees der Stadt abgelehnt- unter anderem weil es den Bau eines neuen Leuchtturms vorsieht. Dieser Turmbau sei, der Allgemeinen Zeitung zufolge, mit der Hafenbehörde Namport vereinbart worden. Die Hafenbehörde beteuert jedoch, dass der bestehende Leuchtturm auch im Falle eines Neubaus erhalten bleiben soll. Der Leuchtturm Swakopmunds ist wohl das berühmteste Wahrzeichen des Küstenortes.

Die Antikorruptionskommission untersucht einen Fall bei dem drei Beamte des Justizministeriums insgesamt 750.000 Namibia Dollar auf ihre persönlichen Bankkonten eingezahlt haben sollen. Dem Namibian zufolge sollte damit eine Software für das Justizministerium gekauft werden. Die drei mutmaßlichen Betrüger sollen einseitig den Kauf der Software entschieden haben. Laut Quellen ist einer der Beschuldigten zwar Mitglied des Beschaffungsausschusses des Ministeriums; die Entscheidung wurde jedoch ohne Zustimmung des zuständigen Ausschusses noch die des Finanzministeriums getroffen.

Die landesweiten Konsultationen zur Erhebung traditioneller Landansprüche kann die Regierung bis zu 15 Millionen Namibia Dollar kosten. Dies sei abhängig von der Arbeitslast welche auf diese zukommt berichtet der Namibian. Diese Zahlen wurden vom Vorsitzenden der Landkommission, Richterin Shafimana Ueitele gestern bei einer Medienbesprechung im State House bekannt gegeben. Die Kosten Schließe die Konsultation von Experten mit ein. Die Landkommission traf laut Namibian Präsident Hage Geingob, um ihn über die bisherigen Fortschritte zu informieren.

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