Dienstag 13. November 2018

16. Juni 2017 - Nachrichten am Morgen

Das Diamanten-Unternehmen Debmarine Namibia hat ein hochmodernes Schiff zur Erkundung des Meeresbodens in Betrieb genommen. Laut Presseagentur NAMPA wurde die SS Nujoma gestern in Walvis Bay offiziell von Gründungspräsident und Namenspatron Sam Nujoma getauft. Demnach ist das Spezialschiff in Norwegen gebaut und in Kapstadt mit den nötigen technischen Geräten ausgestattet worden. Insgesamt habe es 2,3 Milliarden Namibia Dollar gekostet. Debmarine verfügt nun über sechs Schiffe. Die Firma schürft Diamanten am Meeresboden und beschäftigt laut NAMPA 150 Mitarbeiter.

Bei einem Zwischenfall auf einem britischen Truppenübungsplatz sind zwei Soldaten getötet worden. Drei weitere Armeeangehörige seien verletzt worden, so das Verteidigungsministerium. Was sich genau abgespielt hat, ist noch unklar - es seien Ermittlungen eingeleitet worden. Auf dem Truppenübungsplatz hatte sich bereits vor fünf Jahren ein tödlicher Unfall ereignet - damals wurde ein 21-jähriger Soldat erschossen.

US-Präsident Trump will die von seinem Vorgänger Obama eingeleitete Öffnung gegenüber Kuba wieder rückgängig machen. Das Weiße Haus kündigte an, dass die Reise-Bestimmungen für US-Bürger nach Kuba verschärft werden sollen, außerdem ist die Zusammenarbeit von Tourismusunternehmen von der härteren Linie der neuen Regierung betroffen. Hintergrund: die kubanische Armee steht hinter einem Tourismuskonzern des Landes und profitiert so auch von US-Reisenden.

Die Kommunikationsregulierungsbehörde CRAN hat Dienste der Firma Internet Solutions Namibia (ISN) blockieren lassen. Das Unternehmen besitze keine gültige Lizenz, teilte CRAN gestern in einer Presseerklärung mit. Daher habe man sich mit einem Durchsuchungsbefehl Zugang zu den Datenzentren von Telecom Namibia und Paratus verschafft, wo ISN Server-Kapazität gemietet hat. Die beiden Unternehmen wurden angewiesen, den Zugang für alle ISN-Kunden zu sperren. CRAN warnte potenzielle Kunden zudem davor, Dienste von ISN in Anspruch zu nehmen.

Der Unterricht am College of the Arts COTA in Windhoek wird am Montag fortgesetzt. Das habe die Staatssekretärin im Bildungsministerium, Sanet Steenkamp, gestern in einer Presseerklärung angekündigt, meldet die Nachrichtenagentur NAMPA. Man habe eine Lösung für die bereits seit langem schwelenden Probleme gefunden und den finanziellen Engpass beseitigt. Auch solle neues Material für den Unterricht wie Computer und Instrumente angeschafft werden. Zuvor war von einem Mangel an qualifizierten Dozenten die Rede, weil keine attraktiven Gehälter gezahlt werden könnten. Zudem soll das College dem Ministerium für höhere Bildung übergeben werden. Rund 150 Studenten hatten für die sofortige Fortsetzung ihres Unterrichts demonstriert.

Das Erindi-Privatwildschutzgebiet soll auch an Ausländer verkauft werden dürfen, wenn die Verhandlungen mit der Regierung scheitern. Das wolle der Eigentümer Paul Joubert mit einer Klage vor Gericht durchsetzen, berichtet die Allgemeine Zeitung. Zugleich wolle er die Herausgabe des Abschätzungs-Reports erzwingen, um nachvollziehen zu können, wie das Angebot der Regierung zustande gekommen ist. Das Ministerium für Bodenreform hatte vor rund einem Jahr für die 65.000 Hektar große Farm 265 Millionen Namibia Dollar angeboten. Joubert verlangt 1,9 Milliarden Dollar. Da das Angebot des Staates nicht ernst zu nehmen sei, werte er es als Ablehnung, so Joubert vor Gericht. Und da niemand in Namibia sich Erindi leisten könne, wolle er die Genehmigung erzwingen, die Farm an einen Ausländer zu verkaufen.


Werbung
 
 

Deutsche Welle

Devisen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok