Mittwoch 23. Mai 2018

16. Mai 2018 - Nachrichten am Mittag

Namibia steht weiterhin an der Seite der Freiheitsbewegung POLISARIO in der Westsahara. Beim Besuch des Außenministers der bisher von vielen Staaten nicht anerkannten Demokratischen Arabischen Republik Sahara in Windhoek unterstrich Staatspräsident Hage Geingob die Position der Afrikanischen Union. Demnach stünde dem seit 1976 zum Großteil von Marokko besetzten Gebiet die Unabhängigkeit zu. Geingob dankte aus diesem Anlass auch dem Deutschen Bundespräsidenten a. D. Horst Köhler für seinen Einsatz als Sondergesandtem der Vereinten Nationen für die Westsahara.

Die Oppositionspartei Popular Democratic Movement PDM hat sich entsetzt über die sogenannte Infiltration der chinesischen Regierung und chinesischer Firmen in namibische halbstaatliche Unternehmen geäußert. Dies geschehe laut PDM-Schatzmeister Nico Smit mittels sogenannter "Soft Loans", Projekten und Management. Er warf China vor, die Roads Contractor Company RCC somit eingenommen zu haben und das Gleiche mit anderen Staatsinstanzen vorzuhaben. Laut Smit sei es allgemein bekannt, dass chinesische Firmen, das Geld, das sie hier verdienen, nicht in Namibia ausgeben. Er bezog sich dabei auf einen Zeitungsbericht im Namibian, demzufolge die RCC 570 Millionen Namibia Dollar von einer chinesischen Instanz leihen werde, um die Firma am Laufen zu halten.

Die Vereinigten Staaten haben die nordkoreanische Kritik an ihrem Militärmanöver mit Südkorea zurückgewiesen. Eine Regierungssprecherin sagte, die gemeinsamen Übungen seien keine Provokation - man gehe deshalb auch weiter davon aus, dass das Gipfeltreffen zwischen Machthaber Kim Jong Un und Präsident Trump wie geplant stattfinde. Nordkorea hatte mit einer Absage des Treffens gedroht.

Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen hat den Einsatz von Giftgas bei einem Angriff in Syrien bestätigt. Das Ganze sei höchstwahrscheinlich. Im Februar hatten syrische Aktivisten die Regierung beschuldigt, in Ost-Ghuta mehrfach Giftgas eingesetzt zu haben.

 

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