Freitag 19. Oktober 2018

16. Mai 2018 - Nachrichten am Morgen

Die Querelen in der Führung des staatlichen Unternehmens TransNamib dauern an. Laut Namibian fordert Transportminister John Mutorwa vom Vorstand eine Erklärung dafür, warum er das Vorstandsmitglied Dantagos Jimmy-Melani suspendiert hat. Dies sei illegal. In einem Brief an Vorstandschef Paul Smit verlangte Mutorwa, ihm die schriftliche Suspendierung mit Unterschrift des Ministers vorzulegen. Dem Bericht zufolge haben Smit und ein anderes Vorstandsmitglied Jimmy-Melanie offenbar bereits im vergangenen Jahr aus dem Vorstand ausgeschlossen. Vor zwölf Monaten waren zwei Manager von TransNamib wegen Untersuchungen von Unregelmäßigkeiten suspendiert worden.

Die Initiative Affirmative Repositioning AR droht der Regierung wegen des Zögerns bei Maßnahmen für den Mieterschutz mit einer Klage. Laut Allgemeiner Zeitung forderte AR-Mitgründer Job Amupanda von Handelsminister Tjekero Tweja bis kommenden Freitag eine Erklärung, warum bereits beschlossene Maßnahmen zum Mieterschutz und zur Regelung von Tarifen der Immobilienmakler nicht umgesetzt würden. AR setzt sich seit 2015 für die Schaffung günstigen Wohnraums ein.

Die zu hohe Zahl von Büffeln im Waterberg Plateau Park bereitet den umliegenden Farmern Sorge. Laut Presseagentur NAMPA trafen sich der Gouverneur der Region Otjozondjupa, Otto Ipinge und kommunale Farmer am Montag zu einer gemeinsamen Besichtigung des Parks. Dort gebe es mittlerweile 1600 Büffel, obwohl die Obergrenze bei 400 liege. Auf einem anschließenden Treffen in Okakarara forderten Farmer, die Zahl der Büffel zu reduzieren. Immer wieder brechen einzelne Tiere aus dem Park aus. Da Büffel Erreger der Maul- und Klauenseuche übertragen können, wird dann in den betroffenen Gebieten der Transport von Vieh und anderen Tieren verboten.

Auf dem Campus der Universität Namibias in Keetmanshoop haben die ersten Studenten ihren Abschluss gefeiert. Laut Presseagentur NAMPA rief Vize-Präsident Nangolo Mbumba in seiner Eigenschaft als UNAM-Kanzler die Absolventen auf, die sozio-ökonomische Entwicklung des Landes voranzutreiben. Von den 203 Studenten haben 148 ihren Abschluss in Bildungswissenschaften erlangt, 53 in Wirtschaftswissenschaften und Betriebswirtschaft sowie zwei in Sozialwissenschaften. Der Süden-Campus der UNAM war 2014 gegründet worden und soll im kommenden Jahr um eine Abteilung für Geowissenschaften erweitert werden.

Der Friedensprozess zwischen Nord- und Südkorea sowie den USA gerät ins Stocken. Das kommunistische Regime in Pjöngjang hat ein für heute geplantes Treffen mit Vertretern Südkoreas abgesagt und droht auch damit die für Mitte Juni geplante persönliche Begegnung zwischen Machthaber Kim und US-Präsident Trump platzen zu lassen. Der Grund ist das alljährliche gemeinsame Militärmanöver von Südkorea und den USA. Die Übung sei eine militärische Provokation, hieß es aus Pjöngjang.

Der Iran und die Europäer haben sich auf einen Fahrplan geeinigt, um das Atomabkommen nach dem Ausstieg der Amerikaner doch noch zu retten. Der iranische Außenminister Sarif sprach nach einem Treffen mit europäischen Kollegen gestern von einem "guten Start".


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