Montag 10. Dezember 2018

16. November 2015 - Nachrichten am Abend

Auch Südafrika ist einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Ziel von terroristischen Anschlägen zu werden. Dies teilte das „Institut für Sicherheitsforschung“ in Pretoria mit. Es gehe dem Islamischen Staat um die Zerstörung westlicher Interessen und Kultur, so dass sich Südafrika von einem möglichen Anschlag nicht freimachen könne. Die Anti-Terror-Maßnahmen in Südafrika und die Überwachung durch Polizei und Geheimdienst seien jedoch sehr gut. Namibias Sicherheitsbehörden haben sich bisher nicht zu einer möglichen Anschlagsgefahr im Land geäußert.

Überraschend hat Simbabwe ein neues Gesetz zur Entschädigung für besetztes Farmland verabschiedet. Dies berichtet die Zeitung „The Herald“. Demnach müssen Neufarmer, die durch teilweise gewaltsame Landbesetzungen und die Enteignung meist weißer Farmer in den Besitz von Land gekommen sind, ab sofort eine Pacht bezahlen. Die Pachtzeit betrage maximal 99 Jahre. Außer der Pacht wird auch eine Entwicklungsgebühr erhoben. Insgesamt soll es sich um bis zu 10 US-Dollar pro Hektar und Jahr handeln.

Nach der Terrorserie in Frankreich haben die Ermittler inzwischen fünf Täter identifiziert. Es handelt sich um junge Franzosen und Belgier mit Migrationshintergrund. Mindestens drei von ihnen waren in Syrien. In Belgien und Frankreich gab es heute erneut Razzien. Allein in Frankreich wurden bisher 23 Verdächtige festgenommen. Auf dem G20-Gipfel im türkischen Belek haben die Staats- und Regierungschef unterdessen beschlossen, noch enger im Kampf gegen den Terror zusammenzuarbeiten. Unter anderem sollen die Geheimdienste untereinander Informationen auszutauschen.

In Irland können homosexuelle Paare ab sofort heiraten. Heute trat das entsprechende Gesetz in Kraft. Vor einem knappen halben Jahr hatten die Iren in einem Volksentscheid über die gleichgeschlechtliche Ehe abgestimmt und sich mit großer Mehrheit für die sogenannte Homoehe ausgesprochen.

Die G20 Staaten bekennen sich zum 2-Grad-Ziel für den Weltklima-Gipfel. In einer Abschlusserklärung des G-20 Gipfels in der Türkei ist die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad festgeschrieben worden. Beim Weltklimagipfel in 2 Wochen in Paris soll eine rechtlich bindende Vereinbarung dazu geschlossen werden.


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